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[Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

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[Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

Beitrag von Alter Eremit am Di Aug 04, 2015 9:17 am

Der sogenannte Tigerpfad ist die am besten ausgebaute und meistgenutzte Landstraße des Reiches. Er verknüpft auf kürzestem Wege die Städte und Dörfer untereinander. Nur in sehr abgelegenen Bereichen, wo keine regelmäßige Wartung durch die Städte erfolgen kann, ist der Weg etwas bucklig und rauh - in der Nähe der Städte ist er dafür sogar gepflastert.
Der Name der Straße geht auf den legendären Weißen Tiger zurück, welcher dereinst den Vorfahren des Kaisers nach Minkai geführt haben soll. Es heißt, derselbe Tiger habe den Verlauf der Straße bestimmt.
Von allen Legenden Minkais ist diese jedoch mit die Unglaubwürdigste; es wird allgemein angenommen, dass die Tiger-Metaphorik den Erbauern einfach zu Kopfe stieg.

Auf echte Tiger stößt man hier übrigens selten. Die Straße gilt allgemein als sehr sicher, da viele Menschen ihn täglich bereisen und man eigentlich nie lang allein ist. Völlig sicher ist man vor Banditen-Übergriffen trotzdem nicht.

P.S. Die Durchnummerierung der Topics in I, II und III erfolgt rein aus der Bequemlichkeit, wenn mal zwei Gruppen von Spielern in der gleichen Provinz den Weg nutzen möchten, sich aber nicht im gleichen Topic aufhalten wollen.
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Alter Eremit
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Re: [Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

Beitrag von Rafuko Wanijima am So Mai 15, 2016 10:38 pm

cf: Mietbaracken I

Ringo holte noch ihre Ziege, dann ging es los. Wanji hatte seinen Strohhut hervorgeholt und auf den Kopf gesetzt. Er trat auf die Strasse als die Sonne langsam sich erhob. Gerne wäre er früher losgelaufen, aber noch war es früh, nicht zu warm und das Wetter angenehm. Ohne jegliche Probleme kamen sie aus der Stadt hinaus, die Wache nickte nur verschlafen mit dem Kopf, oder müde, je nach Schichtplan. Als sie draussen vor den toren standen, atmete der alte Mönch einmal tief ein. "Es geht doch nichts über die frische Luft, wenn man den Gestank einer Stadt hinter sich lässt, nicht war, Ringo?" Die letzte Morgenmüdigkeit wurde durch eine frische Brise aus den Knochen geweht und vor ihnen lag ein langer Wegabschnitt bis nach Kasai, der geschäftigen Hauptstadt des Reiches. "Hast du ein Ziel wie weit du heute kommen willst? Es ist ein langes Stück Weg", fragte er die Blonde, während er den Rucksack nochmals festzurrte und den murrenden Jack auf eine Schulter verlagerte und somit unter den Hut setzte.
Etwas wehmütug schaute der Mönch in Richtung Norden. Würde er den Tempel in Sakakabe je wiedersehen oder würde die Zeit ihn zuerst holen? Er wurde sich plötzlich seines doch fortgeschrittenen Alters bewusst. Er würde sich nie und nimmer als Greis bezeichnen, warum auch? Er war noch fit wie ein Turnschuh, vergass nichts und hatte auch kein zittern in den Gliedern. Dennoch war er doch nicht mehr ganz so schnell wie vor 20 Jahren. Er seufzte leise, dann drehte er sich wieder zu seiner Reisebegleitung um. "Von mir aus kann es losgehen", verkündete er und trat mit einem sorgfältig gewähltem Schrittempo los. Ein kurzer Gedanke schweifte dann doch zu Jack. Als Oni in einem toten Körper, den er selbst von zerfallen beschützt, würde er nicht altern. Wer würde auf ihn acht geben, wenn Wanji nicht mehr da war? Es war schwierig Jack nur als Ding zu sehen, der Oni hatte so viel gelernt, angestellt und geholfen. Er würde ihm ein gutes Zuhause suchen müssen. Jack spürte die Unruhe, nicht im Ki, sondern weil er einfach schon eine Weile bei Wanji war. "Jiji?", fragte er verwirrt. Er sah nichts Gefährliches. "Ist schon gut Jack, ist nichts." Jack war nicht im Geringsten überzeugt und umso verwirrter, aber schwieg.

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Out: Willst du irgendetwas auf der Strasse passieren lassen im sinne von ner kleinen Mission oder lieber direkt in die nächste Stadt?
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Rafuko Wanijima
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Re: [Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

Beitrag von Sarutobi Ringo am Sa Mai 28, 2016 10:00 am

cf: Mietbaracken I

Kabibak hatte eine erheblich ruhigere Nacht gehabt als seine Besitzerin. Die Ziege war in so guter Stimmung, dass Ringo ihr ohne schlechtes Gewissen etwas mehr Gepäck auf den Sattel schnallte. Du bist artig, ganz artig... Die Blonde schob noch ein Säckchen Reis in die Satteltasche hinein. Die Ziege meckerte. Na. Wer gut schläft und vier Beine hat, kann auch mehr tragen. Abgesehen davon hatte sie Kabibak ja auch nicht als eine Art gehörnten Hund, sondern als Arbeitstier. Die Ziege stammte darüber hinaus aus der Gebirgsregion um Ihaigakure - sie war viel zäher, als sie auf den ersten Blick wirkte. Mäh, mäh, mäh. Ringo leinte das Böckchen an und trat einen halben Schritt weg, um einem Kopfstoß auszuweichen. Mäh!
Durch das Tor kamen sie ohne Zwischenfälle, so wie sie hineingekommen waren. Sie ließen die Lebendigkeit der Stadt hinter sich, und Wanijima war darüber offenbar gar nicht so betrübt. Er sprach von der frischen Luft des Landes.
Da spricht ein wahrer Wandermönch, erwiderte Ringo diplomatisch und wich dadurch dem "Nicht wahr?" ein wenig aus. Sie selbst empfand Städte als spannender. Wahrscheinlich lag es an dem großen Altersunterschied. Und vielleicht auch dem Umstand, dass die Kunoichi ihre Ausbildung nur dort wirklich austoben konnte, wo sich die Menschen in Scharen auf den Straßen drängten und Samurai mit locker sitzenden Klingen an jeder Ecke standen. Schönes Wetter haben wir heute.
"Hast du ein Ziel wie weit du heute kommen willst? Es ist ein langes Stück Weg."
Ringo lachte leicht. Das überlasse ich Euch. Ihr habt die alten Knochen und dürft entscheiden, wieviel Ihr ihnen zumuten könnt. Das war durchaus mutig gesagt; Ringo konnte nur hoffen, dass ihre Jugend ihr wirklich ein paar Vorteile gab und der Alte nicht am Ende gut gelaunt Schritt um Schritt tat, während sie unter dem Flechtkorb keuchen und schwitzen würde.
Sie setzten sich in Bewegung, und der Mönch warf noch einen letzten Blick zurück. Ringo bekam aufgrund der eingeschränkten Sicht ihrer Tarnung nichts von der leichten Wehmut mit, die sich im Gesicht des Alten abzeichnen mochte. Jack-kun zirpte etwas, woraufhin Wanijima knapp antwortete. Ringo wandte nun doch den Kopf, sodass die Sehschlitze den Blick auf das Äffchen freigaben.
Haben eigentlich viele Mönche dort, wo ihr herkommt, Affen? Sie streckte die Hand aus, um Jack zu streicheln.

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Out: Ich würde in der nächsten Postrunde zwei Bauern auftauchen lassen, die einen Einstieg für die nächste Mission geben können.
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Re: [Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

Beitrag von Rafuko Wanijima am Di Mai 31, 2016 2:06 pm

Ganz so glücklich und zufrieden wie Wanji wirkte die jüngere Ringo nicht. Ar war dafür putzmunter und fühlte sich pudelwohl, auch wenn etwas Sentimentalität an ihm nagte. Zumindest war sie optimistisch was die Wanderslänge anbelangte und liess ihn bestimmen. Wenn das Mädel nur von seinem Mantra des Wanderns wüsste, würde sie wahrscheinlich nicht so optimistisch sein. Wenn es sein musste, könnte er einen ganzen Tag durchlaufen. Ob sie dies auch konnte, war fragwürdig. Auch wenn die Versuchung etwas an ihm zupfte, so entschloss er sich eine gemässigtere Strecke zu wählen. "Wenn es weiter so schön ist, können wir die Strecke vielleicht in zwei oder drei Tagen getan haben. Natürlich nur, wenn wir früh aufstehen und spät zu Bett gehen. Lass uns schauen wie weit wir heute kommen. Es gibt eine Menge Höfe die gerne zwei Wandermönchen im Austausch für einen Segen und ein paar Geschichten Obdach für eine Nacht bieten."
Die beiden schritten los, nicht lange jedoch. Kurz hatte sich Wanji nochmals umgedreht, liess der Wehmut kurz seinen Lauf. Ringo nutzte den Moment um zu fragen, ob viele Mänche dort Affen hätten und versuchte Jack auch zu streicheln. Die Geste brachte den Alten zum Lächeln, anscheinend haben die beiden sich doch etwas zusammengerauft, als Jack relativ bereitwillig von Wanjis Schulter auf die der blonden Kletterte. "Kleiner, besser festz'halten, Mehr Haar!", kommentierte der Affen und klammerte sich an Ringos Haaren und dem Ohr fest. "Nein, eigentlich nicht. Zumindets nicht Affen. Es gibt so einige Tiere, viele der Mönche haben Hunde von verschiedener Grösse. Auch Ziegen, wie deine, Esel oder sogar Säue sind recht oft gesehen. Die, die im Tempel bleiben haben auch öfters Katzen. Aber für reisende sind Katzen nicht angebracht, zu eigenwillig, man verliert sie schnell. Es gab sogar einen merkwürdigen Kerl, der hatte Kröten. Er war recht laut und rannte stets den Frauen hinterher, mehr noch als ich es tue", gab Wanji gegen ende kichernd zu.
Der Weg teilte sich und Wanji schaute die ältliche Ortstafel an und nahm dann den entsprechenden Weg nach Süden. "Aber Jack ist wohl ein besonderer Fall. Er gehörte einem isketanischen Kapitän namens Bard...Barpo...Barbossa!" "B'rbossa Freund! Aber Schiff schaukelt, nicht mag!", gab Jack seine zwei Cents dazu. "Schaukelt mehr als Rin!" Mehr sagte Wanji zu der ganzen Sache nicht mehr, er war zu beschäftigt nicht laut loszulachen, dass Ringo gerade mit einem Schiff verglichen wurde. In der Ferne zeichnete sich schon ein erstes Dörfchen ab, nicht gross wohl, eines der typischen Dörfchen, dass sich an einem Fluss bildet und sich von Landwirtschaft am Leben erhält.

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Out: In Ordnung =)
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Re: [Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

Beitrag von Sarutobi Ringo am Sa Jun 25, 2016 5:04 pm

Mehr Haar zum Festhalten. Ah ja. Ringo machte im ersten Moment nicht den fröhlichsten Eindruck, als Jack so euphorisch auf ihren Streichelversuch reagierte. Er wechselte nämlich gleich sein `Reittier´. Die schwache Gegenwehr der Kunoichi war jedoch viel zu offensichtlich nur Tarnung.
Wanji bescherte ihr derweil einen Einblick in den Streichelzoo der Tempel: Tierische Gefährten waren offenbar auch bei Mönchen nicht selten. Warum sollten sie auch. Über die Schweinchen staunte Ringo aber doch sehr, und die Vorstellung eines Wandermönchs, begleitet von einer Rotte Ferkelchen, kam ihr in den Sinn.
"Es gab sogar einen merkwürdigen Kerl, der hatte Kröten. Er war recht laut und rannte stets den Frauen hinterher, mehr noch als ich es tue."
Ausgerechnet Kröten, entgegnete Ringo ernst. Hat er die Kröten genauso zum Anbändeln mit Frauen benutzt, wie Ihr es mit Jack macht? - Nein, vielleicht will ich es doch nicht wissen. Ringo war jedenfalls überzeugt davon, Wanjis Masche durchschaut zu haben. Gegen ein Äffchen auf der Schulter konnte kaum jemand etwas sagen. Aber schleimige Teichviecher?
Da bräuchte es doch einen Affen dazu, bloß um die Kröte auszugleichen.
An einer Weggabelung schwenkte der Wandermönch gen Süden ein. "Aber Jack ist wohl ein besonderer Fall. Er gehörte einem isketanischen Kapitän namens Bard...Barpo...Barbossa!"
"B'rbossa Freund! Aber Schiff schaukelt, nicht mag! Schaukelt mehr als Rin!"
Ringo hob die Augenbrauen, unsicher ob Lob oder nicht. Das ist... nett, entschloss sie sich, zu sagen. Erneut kraulte sie dem Äffchen das Fell - ihren Korbhut trug sie natürlich, seit Jack übergehüpft war, nicht auf dem Kopf, sondern in der Hand. Isketanisches Schiff, ah? Da bist du aber weit herumgekommen. Dann schaute sie wieder zu Wanji. Und... konnte er schon immer sprechen?
Frage der Fragen.
Eine Frage, der Wanji potenziell sogar ausweichen konnte. Denn von hinten näherte sich ein kleines Ochsengespann mit einem halben Dutzend fröhlicher Bauern auf dem Karren. Das Gespann war die andere Abzweigung herunter gekommen und schloß nun zu den beiden Wanderern auf. Man hörte sie schon von Weitem, denn sie sangen.
Ringo schaute erschrocken über die Schulter und lupfte sofort den Korb mit den Sehschlitzen über den Kopf. Jack wurde bei diesem Manöver gleich mit eingefangen. WA- Hoppla! Sie hob den Korb gleich wieder hoch. Tut mir leid! Tut mir leid!
Dann waren die Bauern auch schon heran, und es machte keinen echten Sinn mir, hastig das Gesicht zu verstecken. Ringo schaute etwas verzagt aus der Wäsche, den Korb an der Seite und Jack - möglicherweise - darin.
Mönche!, rief einer der Bauern fröhlich, Mööönche! Die Straße ist bereits gesegnet, Leute! Die ganze Gemeinschaft wirkte sehr ausgelassen. Der Wortführer wandte sich an Wanji. Bruder Mönch! Wollt Ihr mitfahren? Wir haben noch Platz! Rücken ein bisschen zusammen, nehmen die Ziege und das Kind auf den Schoß, dann passt das!
Ringo schaute eigentümlich grimmig drein, war andererseits aber erleichtert, lediglich diesen Spruch und einige höchst neugierige, aber nicht unfreundliche Blicke abzukriegen. Dies konnte häufig anders sein.
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Re: [Straße] Auf dem "Tigerpfad" I

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