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Die Drei Städte - Die Drei Tiger

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Die Drei Städte - Die Drei Tiger

Beitrag von Alter Eremit am Sa Jul 25, 2015 12:36 pm




GUIDE

Die drei Tiger // Die drei Städte





Wenn man von den Drei Städten Minkais spricht, meint man damit die jeweiligen Hauptstädte der drei Provinzen: Kasai, Oda und Sakakabe. Alternativ bezeichnet man sie auch als Die Drei Tiger, denn die Großkatze gilt den Mächtigen des Reiches als Sinnbild für Stärke und Herrschaft. Darüber hinaus soll es dereinst ein weißer Tiger gewesen sein, der Minkai Tadane - Ahnherr eines jeden Kaisers - und dessen Clan durch den Wald der Geister geführt haben soll.
Alle Städte des Reiches sind prächtig, sieht man von den unvermeidlichen Hüttenbezirken ab. Doch insbesondere die Drei Tiger-Städte lassen allein durch einen Blick auf die Architektur erahnen, wer hier residiert. Und wer die wahre Macht im Lande darstellt. Die Gebäude sind häufig zwei- oder dreistöckig, die Fassaden verziert und die Flachdächer mit bunten Ziegeln gedeckt.
Das städtische Leben Minkais unterscheidet sich tiefgreifend vom Leben auf dem Lande. Während Bauern und Dörfler teils ihr ganzes, hartes und kurzes Leben lang kaum mehr als fünfzig verschiedene Gesichter zu sehen bekommen, herrscht hier ein turbulentes und geschäftiges Treiben, wobei so mancher Bürger seine Nachbarn kaum kennt, umso besser aber den Schankwirt in seinem Lieblings-Gasthaus.
Die Infrastruktur der Städte ist wohlgeordnet und auf dem Reißbrett entworfen: Wie Linien auf einem Goban [Go-Tisch] verlaufen die Straßen, bilden streng angeordnete Gitter. Die Stadt ist in Bezirke eingeteilt, wobei die Sicherheit von den Doshin [Polizisten] aufrecht gehalten wird.

Die Daimyou der Drei Städte bilden derzeit noch gemeinsam den Rat der Hohen; vor 17 Jahren fiel der Kaiser Minkai Nariakira einem bislang ungeklärten Attentat zum Opfer. Sein nur wenige Tage zuvor geborener Sohn und nunmehr Thronerbe, Minkai Torikachi, konnte vor dem Tode bewahrt werden. Mit 18 Jahren wird er volljährig sein und damit die Macht übernehmen.

Daimyou und Städte



Kasai:
Wessen Herz für Kunst schlägt, ist wahrlich mächtig, denn er hat etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Daimyou Azai Shingen - Ichidora [Erster Tiger]

Die Hauptstadt der Provinz ist gleichsam Sitz des Kaisers: Kasai sieht sich selbst als Mittelpunkt des Reiches und Hochburg der Kultur. Es verfügt über die beste Bibliothek des Landes und weiträumige Park-Anlagen, einen außergewöhnlich großen Tempel-Bezirk und einen Garten, in dem über 500 Mann zugleich an großen, steinernen Tischen Go spielen können.
Kasai bezeichnet seine Streitkräfte selbstbewusst als die Fänge des Tigers, während die Heere Odas und Sakakabes als die Tatzen bezeichnet werden. Dabei geht man nicht nach Kampfkraft, sondern einfach danach, dass Kasais Streitkräfte immerhin den Thron des Kaisers selbst schützen müssen - und auch den Thronerben Minkai Torikachi.

Kasais Flagge zeigt einen goldenen Tiger auf schwarzem Grund, der das Maul weit zum Brüllen aufreißt.

Oda:
Das Schwert des Reiches liegt in unseren Händen.
Daimyou Konichi Yagamasa - Jidora [Zweiter Tiger]

Oda ist als einzige Stadt der Drei Tiger, welche nicht am Meer liegt. Gleichsam verfügt Oda über das stärkste Landheer des Reiches und - laut eigener Aussage - auch über die am besten ausgebildeten Soldaten. Es heißt, ein einziger Oda-Ashigaru seie soviel Wert wie ein ganzer "Streifen" (10 Mann) aus den anderen Provinzen.
Oda nimmt es äußerst krumm, von Kasai als "Tatze des Tigers" bezeichnet zu werden, und fühlt sich dadurch verharmlost und in seiner Ehre beleidigt. Es half dabei nicht, dass der Daimyou Sakakabes Oda gönnerhaft anbot, die "rechte Tatze" sein zu dürfen. Auch hinsichtlich der Fremden ist Oda eigensinnig: In dieser Provinz kann sich jeder Isketanier, gleich welchen Standes, so frei bewegen wie ein Mitglied der Kriegerkaste. In der Hauptstadt selbst besitzen sie seit etwa 5 Jahren gar einen eigenen Bezirk, der als "Neu-Valon Arkan" bezeichnet wird.

Odas Flagge zeigt einen roten Tiger auf grünem Grund, der - man setzte sich durch - das Maul weit zum Brüllen aufreißt.

Sakakabe:
Im Wind liegt Freiheit.
Daimyou Shimazu Naosuke - Midora [Dritter Tiger]

Als Fischerdorf gegründet, spürt Sakakabe eine große Sehnsucht zum Meer und verfügt über die stärkste Flotte von ganz Minkai. Ihr Erzfeind sind die Wako, wie die Piraten auch genannt werden, die sich im Meer von Xidao in großer Zahl herumtreiben. Viele von ihnen stammen aus dem Land im Westen, Tianjing.
Daimyou Shimazu Naosuke ist von gelassenem Gemüt und loyal dem Kaiserthron gegenüber. Er kümmert sich nur wenig um die Zwistigkeiten Kasais und Odas, sondern sieht seine Aufgabe darin, ein Schild aus Holz zu sein - aus dem Bauholz seiner Schiffe. Selbst die Osogen-Graslande, die offiziell in sein Gebiet fallen, ignoriert er weitgehend. Er überlässt sie der Söldner-Stadt "Ronins Lager", wo sein jüngerer Bruder Shimazu Akira ihm den Rücken freihält.

Die Flagge Sakakabes zeigt einen weißen Tiger auf blauem Grund, der - man nahms gelassen hin - die linke Tatze zum Schlag hebt.


Weiteres




Die Schwertkampfschulen:
Jede Hauptstadt verfügt über  genau zwei Schwertkampfschulen, welche natürlich stetig miteinander in Rivalität liegen. Dieser Umstand ist von den Daimyou gewollt und hat Methode. Durch die Verleihung von Ehrentiteln wird die Rivalität sogar noch bestärkt: So wird halbjährig, im Frühling und im Herbst, ein Randori [Wettstreit] zwischen den jeweiligen Schulen abgehalten. Fester Bestandteil sind Einzelduelle, wobei sowohl Schüler als auch Sensei für ihre Schule antreten.
Der Sieger des Wettstreits erhält den Titel "Rechte Tatze", der Verlierer "Linke Tatze".
Im Sommer treffen sich alle sechs Schulen in Kasai und liefern sich einen nur einmal im Jahr stattfindenden Wettbewerb um den Titel "Erster Fang des Reiches".
In jeder Hauptstadt darf es nur zwei Schwertkampfschulen geben. Wünscht eine dritte Schule, sich in einer Hauptstadt niederzulassen, gibt es gleichfalls ein Randori. Der Sieger zieht in die Räumlichkeiten des Verlierers ein, während der Verlierer von dannen zieht. Manchmal lässt sich die unterlegene Schule am alten Standort der siegreichen Schule nieder. Häufiger allerdings begeht der Leiter der Schule Seppuku [ritueller Selbstmord]. In seltenen Fällen folgt seinem Beispiel der ganze Lehrkörper. Und ein einziges Mal folgte diesem Beispiel jeder einzelne Schüler.
Schwertkampfschüler und Sensei gehören mit zum Militär: In der Regel bilden sie gemeinsam 10 Streifen (also 100 Mann, siehe "Militär" weiter unten), wobei die Sensei natürlich die Rolle der Samurai einnehmen, in der Regel sowieso Samurai sind. Steht die Stadt unter Belagerung, werden sie ebenfalls zu den Waffen gerufen.
Jede Stadt besitzt Schwertkampfschulen, nicht nur Die Drei Tiger. Doch nur die Schulen der Hauptstädte zählen wirklich; andere Schulen streben stets danach, eine Solche im Randori zu schlagen und deren Platz einzunehmen.

Militär:
Das Militär gehört, vom Fußsoldaten bis zum General, der Oberschicht der Gesellschaft an. Es handelt sich eben um die Kriegerkaste, welche die Aufgabe innehat, das Land zu beschützen.
Bei den Ashigaru handelt es sich um den niedrigsten Rang innerhalb des Heeres. Es sind einfache Soldaten, welche von Samurai kommandiert werden. Dabei werden sie in "Tigerstreifen" organisiert. Ein "Streif" besitzt eine Sollstärke von 10 Mann. Samurai führen in der Regel mindestens 10 Streifen (also 100 Mann) an. Ein Heer verfügt für gewöhnlich über mindestens 100 Streifen, um überhaupt als Armee bezeichnet zu dürfen.
Ashigaru sind für die Unterschicht in gewisser Weise eine Chance, denn Bauern und Handwerker dürfen Ashigaru werden, indem sie sich bei ihrem Herrn (einem Jizamurai) melden und eine Tauglichkeitsprüfung bestehen. Überstehen sie den Test, der sich zumeist um körperliche Belastsamkeit dreht, erhalten sie den Rang eines Ashigaru und das Recht, Waffen tragen zu dürfen. In seltenen Fällen machen sich Ashigaru derartig gut und begehen eine solche Heldentat, dass ihr Dienstherr sie zu Samurai befördert. Solchen Samurai fehlt natürlich die hohe Bildung einer Schwertkampfschule, weshalb "echte" Samurai gern auf diese Emporkömmlinge mit niedriger Abstammung herabschauen.
Samurai sind hoch gebildet in der Kunst des Krieges, sowohl in taktischer Hinsicht als auch mit der Waffe selbst. Das Schwerterpaar Daisho sowie Naginata und Langbogen sind die Waffen ihrer Wahl. Darüber hinaus werden Samurai seit über 100 Jahren auch in den "Schönen Künsten" ausgebildet, wenn sie von Kindesbeinen an in den Schwertkampfschulen ausgebildet werden. Sie lernen, ihren Stand zu schätzen und das Glück, in ihre gesellschaftliche Stellung geboren worden zu sein. Damit geht oft eine gewisse Arroganz gegenüber der Unterschicht einher, die von der Gesellschaft auch durchaus geduldet wird.
Samurai sind entweder im Dienste eines Daimyou und übernehmen Aufgaben für ihn oder ziehen als Ronin durchs Land. Ronin sind im Grunde Söldner: Sie kämpfen für jeden, der sie bezahlt, und verdingen sich als Leibwächter und Eskorte, beispielsweise für Händler (welche an sich der Unterschicht angehören; ein "wahrer" Samurai im Dienste eines Daimyou nimmt solche Aufträge nur auf Geheiß seines Herrn an, und diese Aufträge wiederum sind derartig teuer, dass nur wohlhabendste Händler sie sich leisten können).
Samurai im Dienste eines Daimyou erhalten eine eigene Wohnung in der Stadt. Manchmal kommandieren sie die Ashigaru ihres Herrn, welche im Kasernen-Bezirk der Stadt untergebracht sind. Manchmal aber nimmt ein Samurai auch eigene Gefolgsleute unter seine Fittiche, welche er aus eigener Tasche bezahlt - er lässt diese Männer meist aus Kostengründen im eigenen Haus wohnen oder muss Mietwohnungen für sie bezahlen, denn nur die Männer, die dem Daimyou unterstehen, dürfen in den Kasernen wohnen.
Dafür aber sind eigene Gefolgsleute auch vollauf loyal gegenüber dem Samurai, nicht dem Daimyou.
Über den Samurai steht der Jizamurai, welcher Herr einer eigenen Festung ist. Er untersteht ebenfalls dem Daimyou, besitzt aber natürlich eine höhere Macht als ein gewöhnlicher Samurai und verfügt in aller Regel über eine Leibgarde aus mindestens 10 Streifen eigener Gefolgsleute. Komplettiert wird die Besatzung seiner Festung durch die Truppen des Daimyou. In Kriegszeiten werden Jizamurai je nach Eignung auch zu Kommandanten eines ganzen Heeres (mindestens 100 Streifen, also 1000 Mann).

Die Doshin:
Auch die Doshin [Polizisten] werden in "Streifen" zu zehn Mann organisiert ud gehören zum Militär. Sie sind für die Durchsetzung der Gesetze zuständig und gelten aufgrund dessen, dass sie fortwährend mit dem Gemeinen Volk zu tun haben, als bemitleidenswert, wenn man Samurai fragt. Doshin tragen weiße Stirnbänder [Harimaki] mit Metall-Einlage, woran man sie erkennen kann. Darüber hinaus besitzen sie zwar auch Schwerter, verwenden jedoch meist stumpfe Waffen wie Bos oder Tetsubos, um Unruhestifter zwar effektiv niederschlagen, aber nicht in Stücke schneiden zu können.
Die Doshin werden direkt vom Bugyo kommandiert. Dabei handelt es sich um einen hohen Beamten, außerhalb der Hauptstädte ist er oft gleichsam der Stadthalter. Er übernimmt die Rolle des Richters, wobei Mitglieder der Oberschicht meist Geldstrafen begleichen müssen, während es andere Gesetzesbrecher härter treffen kann, vom Gefängnisaufenthalt über das Kürzen der Finger (gern bei Diebstahl, auch als Yubitsume bekannt) bis hin zum Tode.
Weitere Ränge innerhalb der Doshin sind die Metsuke (feudale Inspektoren), welche im Machtgefüge direkt dem Bugyo unterstellt sind, die Yoriki als Hauptleute der Polizei, die Tesaki als eine Art Freier Mitarbeiter sowie die Tedai, welche den untersten Rang verkörpern: Sie sind schlicht Handlanger für die schmutzigen Aufgaben, wozu auch unbequeme Dinge wie Hinrichtungen usw. gehören.
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