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Shinobi-Dörfer - Die Drachenschuppen

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Shinobi-Dörfer - Die Drachenschuppen

Beitrag von Alter Eremit am Fr Jul 24, 2015 8:19 pm




GUIDE

Die Shinobi Dörfer



Zwei Shinobi-Dörfer existieren in Minkai: In der mächtigen Bergkette des Kyojin-Gebirges siedelte sich Ihaigakure an, "unter der Asche verborgen", während sich vor der südöstlichen Küste Minkais Namigakure, "unter den Wellen versteckt", ansiedelte.
Dies sind die Hauptquartiere und Zentren aller Shinobi. Hier fließt alles zusammen, was die Shinobi landauf und landab hören, sehen und lesen. Ihaigakure und Namigakure sind überdies für die gewöhnliche Bevölkerung absolut und strikt geheim. Sie sind derartig angelegt, dass sie nur äußerst schwer gefunden, aber wunderbarst verteidigt werden können, wenn es nötig sein sollte. Die Natur wird hier zum größtmöglichen Vorteil genutzt: Ihaigakure nutzt das Gebirge, Namigakure das Meer selbst. Wer sich unerlaubt hierher verirrt, hat entweder einen absolut guten Grund oder äußerst wohlwollende und machtvolle Kontakte unter den Shinobi. Andernfalls dürfte es brenzlig werden, denn das Geheimnis um die Versteckten Dörfer gilt als eins der am besten gehüteten Rätsel Minkais.

Ihaigakure


    Ihaigakure existiert in einem verborgenen Talkessel und dem weit verzweigen Höhlensystem darunter. Die umgebende Hügelkette ist derartig hoch aufragend, dass es als nahezu unmöglich gilt, sie zu erklimmen. Nur durch geheime Spalten, Pässe und Höhlen gelangt man überhaupt hierhin, und nur von hier aus schafft man es ins Allerheiligste, ins Herz des vulkanischen Gebirges.
    Die Bewohner, sogenannte Ihai-Nin, verteidigen ihr Reich zum einen mit Waffengewalt, zum anderen aber auch mit Felsstürzen und Schneelawinen. Wer sich durch das Hochgebirge kämpft, wird bereits in weiter Entfernung von der Stadt selbst auf Wächter treffen, welche die Berghänge abschreiten. Für Unbefugte gibt es nur ein, zwei Warnungen, ehe es zu ernsthaften Angriffen kommt.
    Überdies werden die Zugänge Ihaigakures in jährlichen Abständen gewechselt, indem die vorhandenen Eingänge geschlossen und andere Zugänge geöffnet werden.
    Ihaigakure besteht auch im Inneren aus einem Irrgarten. Junge Shinobi lernen in diesen Gängen, unter schlechter Sicht schnell zu rennen und entwickeln einen starken Orientierungssinn.
    Das Shinobi-Dorf ist vollauf autark. Durch verschiedene Anwendungen des Ki gedeihen Feldfrüchte und besonders viel Sauerstoff produzierende Pflanzen in den Höhlen, auf den Berghöhen werden zähe Schafe und Ziegen gehalten. Pilze sind eins der Hauptnahrungsmittel, zusammen mit Fisch, der aus unterirdischen Seen geholt wird.
    Ihaigakure dient in vorderster Linie der Provinz Sakakabe no kuni sowie Kasai no kuni - viele der dortigen Bauernsiedlungen und -dörfer dienen den Shinobi Ihaigakures als Außenposten. Hier unterhalten sie Informanten und treffen sich manchmal mit Auftraggebern.


Namigakure


    Vor der südöstlichen Küste Minkais liegt die winzige Insel Sangoshi. Es ist ein bescheidenes Stückchen Land, welches kaum Beachtung findet, sieht man von seiner Funktion als Orientierungspunkt ab. Doch unter der Oberfläche liegt Namigakure, ein Komplex aus unterseeischen Höhlen, Schächten und Gängen. Sangoshi ist nur die Spitze eines Berges.
    Die Höhlen von Namigakure wurden dereinst von Perlentauchern entdeckt, welche sich auf Sangoshi niedergelassen hatten. Die Kunde verbreitete sich, und natürlich waren es Shinobi, die mt als erste davon erfuhren und die Chance ergriffen. Sie fanden heraus, dass man die Höhlen in der Tat nur tauchend erreichen konnte - trockenen Fußes gibt es keine Möglichkeit. Doch hält dies einen Shinobi natürlich nicht auf; wofür gibt es schließlich Dokujutsu und Kappa-Kamelien (siehe Inventar, Gifte).
    Inzwischen ist Namigakure, wie Ihaigakure auch, autark und züchtet in den weitläufigen Höhlen und Kavernen sowohl Feldfrüchte als auch Pflanzen, welche rein zum Produzieren von Sauerstoff dienen. Hauptnahrungsmittel ist natürlich, was das Meer zu geben bereit ist.
    Nami-Nin gelten als die besten Schwimmer und ausdauerndsten Taucher. Sie stehen mit der Provinz Oda no kuni im Bunde. Manchmal kommen sie, wie auch die Ihai-Nin, nach Kasai no kuni, um Aufträge zu erhalten. Aufgrund hrer maritimen Fähigkeiten wären sie eigentlich auch für Sakakabe no kuni ein guter Geschäftspartner, doch Sakakabe wünscht keinerlei Shinobi in seinen Gewässern - gerade wegen dieser Fähigkeiten.



Weiteres

Der Drachenpakt: Es gibt keinen Feind; es gibt keinen Krieg


    Die beiden Shinobi-Dörfer empfinden einander nicht als Feinde oder Konkurrenten, denn die Welt ist groß und die Anzahl an Auftraggebern reichlich. Sie kämpfen nur gegeneinander, wenn sie im Zuge ihrer Aufträge aneinander geraten. Dabei gibt es natürlich auch Tote und sicherlich den einen oder anderen Groll, der sich in Hass und Rachegedanken äußert.
    Doch dafür gibt es schließlich Kawa. Dazu später.
    Der Drachenpakt überschattet dies. Zum Leben des Shinobi gehören Kampf und Tod, doch gleichsam sehen sich die Shinobi Minkais ohne Zweifel als "Viele Schuppen eines einzelnen Drachen". Wenn die Aufträge sich nicht überschneiden, können die Shinobi der einen Gruppierung durchaus mit den Ninja der anderen Organisation zusammenarbeiten, indem sie beispielsweise um medizinische Hilfe oder Vorräte und Ausrüstung bitten.
    Das Kuji-In Ryo, ein geheimes Handzeichen mit kompliziert ineinander verschränkten Fingern, signalisiert jedem Shinobi, dass er einen Kameraden vor sich hat - sowohl Ihai-Nin als auch Nami-Nin verwenden es.
    Das Kuji-In Ryo kann dabei auf zwei Arten beantwortet werden: Einmal mit abgespreizten Zeigefingern - das Maul ist offen, die Fänge gebleckt - was "Ich bin im Dienst" bedeutet. In einem solchen Falle ist Hilfe nicht möglich; die Parteien könnten in diesem Moment auch Feinde sein.
    Die andere Version verschränkt die Zeigefinger in dem Fingerknäuel. Die Fänge sind verborgen, Friede ist möglich.
    Obwohl Shinobi viel von Täuschung halten, gilt es als höchstes Verbrechen, das Kuji-In Ryo in irgendeiner Weise zu missbrauchen.



Kawa


    Der Tod gehört zum Leben eines Shinobi dazu. Manchmal tötet man sich gegenseitig. Groll und Hass, Rache und Fehde können die Folge sein. Um dies zu verhindern, wurde Kawa eingeführt.
    Kawa ist ein Duell. Es wird eingeläutet, indem ein Shinobi mit dem Fuß einen Strich quer vor sich in den Boden zieht. Dies ist die Herausforderung.
    Der Herausgeforderte nimmt an, indem er in einer Entfernung von etwa zwei Metern ebenfalls einen Strich zieht. Zwischen diesen Strichen findet das Duell statt, folglich auf engstem Raum. Es gibt kein Fortrennen und nur begrenztes Ausweichen - wer den Kampfbereich verlässt, wird von den Beobachtern des Duells getötet. Kawa gilt als grausam, überaus blutig und rasch beendet. Es ist gängige Praxis, ein solches Duell mit zwei kurzen Klingen zu bestreiten und dabei nur die gefährlichsten Stiche überhaupt zu blocken.
    Das Wort "Kawa" bedeutet "Fluss". Sein Schriftzeichen ähnelt drei senkrechten Strichen. Die ersten zwei Striche werden beim herausfordern und Annehmen gezogen. Die mittlere Linie wird gebildet, wenn einer der Kämpfer fällt.
    Der Herausforderer muss stets selbst kämpfen.
    Der Herausgeforderte kämpft gleichfalls selbst, will er nicht an Ansehen verlieren. Er darf jedoch auch einen Freiwilligen für sich kämpfen lassen, was nur einen geringen Gesichtsverlust zur Folge hätte, oder gänzlich ablehnen - was jedoch den größten Verlust von Ehre darstellt.



Die Wahren Drachen - Ihaimaru und Namimaru:


Drachen sind natürlich jedem Einwohner Minkais heilig wie die Kami selbst. Den Shinobi aber sind sie noch ein Eckchen wichtiger und verehrungswürdiger. Dabei widmet sich jedes Dorf natürlich dem Drachen, nach dem es benannt ist. Wirklich gesehen wurden jedoch weder Ihaimaru noch Namimaru; zumindest kann kein lebender Mensch dies von sich behaupten. Einige besonders alte Oni sprechen durchaus von den Zwillingsdrachen, und immerhin Ihaimaru machte den Geschichtsbüchern nach bereits seine Aufwartung. Die Nami-Nin sind davon überzeugt, dass Namimaru sich seinen Auftritt für einen gleichfalls besonderen Augenblick aufbewahrt.
"Wenn das Land brüllt, erwacht das Meer."
Die Ihai-Nin sind währenddessen in eigener Mission in den Bergen und Höhlen unterwegs, auf der Suche nach Ihaimaru und dem Vertrag, den er mit dem Helden Benkei dereinst geschlossen haben soll und der nie bekannt wurde.


Wie heuert man Shinobi an?


    Das gewöhnliche Volk, also die Dienerkaste, kann sich Shinobi nicht leisten. Da sich die Ninja aus ihren Reihen rekrutieren, können sie wohl dann und wann auf Hilfe zählen, jedoch mehr im Sinne von Nachbarschaftshilfe und nicht im Sinne eines echten Auftrags. Wobei man sagen muss: Shinobi schützten ihre Identität zumeist gegen so ziemlich jeden, selbst gegen Familienmitglieder. Es kommt also auf die Situation und die Beteiligten an.
    Die wahren Kunden finden sich in der Adelsschicht. Shinobi suchten diese potenziellen Auftraggeber von sich aus auf und stellten ihre Dienste zur Verfügung; nach und nach entwickelten sich feste Kontaktnetze, welche durch zahlreiche Aufträge beglaubigt und gefestigt wurden.


Ränge der Shinobi: Jonin, Chunin, Genin*.


    Die Shinobi differenzieren zwischen drei Rängen.
    Der Jonin ist der Meister; es gibt nur zwei von ihnen in ganz Minkai, und nur wenig mehr Menschen kennen die Identität der Jonin. Die Oberhäupter von Ihaigakure und Namigakure ziehen nicht selbst aus, sondern kommunizieren auf versteckten und verworrenen Wegen mit ihren Untergebenen. Ihre Pläne sind weit ausgreifend und fußen auf zahlreichen Erkenntnissen und Entwicklungen. Indem sie die Ergebnisse der verschiedenen Missionen zsammenfassen und als ganzes Bild betrachten, erhalten sie die tiefste Einsicht in alles, was in der Welt vor sich geht.
    Die Chunin sind in gewisser Weise die Offiziere: Sie erhalten die Weisungen des Jonin und kümmern sich um die anfallenden Dienste der Auftraggeber. Ihr Aufgabenbereich sind Organisation und Planung der Operationen. Sie sind nur selten persönlich im Einsatz. Eigenständigkeit und Intelligenz sind bei ihnen von höchster Bedeutung. Kampfkraft spielt dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Häufig besitzen sie natürlich ein fundiertes Können mit Waffen, doch es ist nicht zwingend notwendig.
    Die Genin sind, was sich der gemeine Bürger unter einem Shinobi vorstellt: Sie führen aus, was ihr Chunin ihnen befiehlt. Sie infiltrieren Festungen, sabotieren Belagerungsmaschinen, überbringen Botschaften. Sie sind die wahrhaft Aktiven unter den Shinobi.

    * Anm. d. A.: Für jene, welche diese Begriffe aus Naruto kennen: Es handelt sich bei diesen Rangbezeichnungen um Dienstgrade, die es so wirklich gab.
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