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[Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

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[Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Dez 30, 2015 5:02 pm

Die Werkstatt ist geräumig mit einem sehr sauberen Eingangsbereich. Der Boden ist aus warmen Holz, die Wände verputzt und mit sanfter Hand bemalt. An den Wänden hängen einige fertige Bögen von unterschiedlicher Grösse, Durchschlagskraft und Preissegment. Was sie jedoch alle haben: Qualität. An der Seite steht eine Theke mit einer Münzbox und einigen Schreibwaren. Eine Zeilscheibe war an der gegenüberliegenden Wand zu den Bögen aufgehangen. Eine Papierwand trennt den sauberen Verkaufsbereich vom, zwar noch immer recht ordentlichen, jedoch signifikant gebraucht aussehendem Werkraum. Denn dort liegen Holz, Sehnen, Seile, ein Wasserbecken und allerlei Werkzeuge scheinbar wahllos herum. Dieser Bereich ist nicht für die Kunden gedacht.

Vom sauberen Hauptraum aus führt eine hölzerne Tür in Akihikos Wohnbereich. Gross ist dieser nicht, besitzt jedoch eine Latrine, Küche, Keller und einen Gemeinschaftsraum der gleichzeitig auch als Schlafzimmer dient.


Zuletzt von Nakano Akihiko am Mi Dez 30, 2015 8:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Mi Dez 30, 2015 5:48 pm

- First Post -

Es war noch früh am Tage, zumindest war die drückende Mittagshitze noch fern. Dies machte sich ein junger Samurai zunutze, denn bekanntlich fing nur der frühe Vogel den Wurm. Ein laues Lüftchen umwehte seine blaue Hakama, während der Mann sich suchend auf der vollen Straße umsah. Es herrschte reges Treiben aber Takechiyo geriet nie in zu großes Gedränge, da seine Statussymbole meist genug Abschreckung waren. An seiner rechten Seite trug er das Daisho und machte damit deutlich, was er war. Er legte es zwar nicht darauf an aber zumindest hatte er so seine Ruhe. Seufzend bog er schließlich ab, schaute sich erneut um und erspähte dann sein Ziel: Eine kleine Werkstatt, die ihm wärmstens empfohlen wurde. Gute Qualität aus Oda und die Preise sollten auch vernünftig sein. Also hielt der schwarzhaarige auf den Laden zu. Kein Mensch würde auch nur den leisesten Verdacht schöpfen, dass der Samurai in Wirklichkeit eine Frau war. Die Brust wurde stets gut abgebunden und mit einer Kleiderlage mehr kaschiert, während die langen Haare nicht zu ordentlich geschnitten waren und stets zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden wurden. Der Höflichkeit halber klopfte er also kurz, ehe die hölzerne Schiebetür aufgeschoben wurde und Takechiyo schließlich eintrat. Auf den ersten Blick schien nichts besonderes an diesem Ort zu sein aber ihre Augen erkannten sofort die liebevollen Details. Die farbenfroh bemalten Wände, die Ordentlichkeit und vor allem der helle Verkaufsraum sorgten sofort für Pluspunkte. Außerdem roch es nach frischem Holz und noch so manchem mehr aber dass konnte er nicht richtig deuten. Bevor der junge Mann noch vor Verzückung sein eigenes Ziel vergaß, machte er sich bemerkbar. Entschuldigen Sie die Störung aber ich möchte gerne einen Bogen kaufen. Könnten Sie mich vielleicht beraten? Rief Takechiyo etwas lauter und hoffte einfach mal, dass man ihn hörte. Vom Ladeninhaber fehlte nämlich jede Spur aber die Geräusche aus dem hinteren Teil des Gebäudes deuteten darauf hin, dass hier noch jemand war. Nun, er ließ sich nicht hetzen und folgte wieder den verschlungenen Pfaden der Kunst an den Wänden.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Dez 30, 2015 6:35 pm

Vorsicht und Geschick zeichneten jeden Handgriff des Bogenbauers aus. Mit einer grazilen Stärke spannte Akihiko, der Inhaber der Bogenwerkstatt, eine Sehne in einen neuen Bogen. Das Holz hatte einen schönen Braunton angenommen, wie der Kunde es verlangte. Den Bogen zu biegen brauchte eine Menge Kraft, denn das Holz war hart. Zu weich und man verlor Kraft und die Waffe würde sehr schnell ausleiern. Wenn er zu stark zog, würde der Bogen brechen und er musste von vorne Anfangen. Akihiko kaute konzentriert auf der Unterlippe, während er langsam den Bogen in die Richtige Krümmung brachte. Mit einer Hand griff er die bereitliegende Sehne, mitternachtsschwarz mit einem weichen aber doch festen Gefühl, und fädelte sie geübt in das Loch am Bogenende ein. In diesem Moment waren Schritte zu hören. Er hatte Kundschaft. Na ganz tolles Timing..., dachte der Schwarzhaarige etwas genervt, während er die Sehne einhändig versuchte festzubinden. Die Schritte stoppten und dann war etwas Stille. Der Mann nutzte die Möglichkeit um den Knoten auf der richtigen Höhe zu machen und den Bogen wieder soweit zu entspannen, dass die Sehne gestreckt wurde. Ein Test würde wohl warten müssen, denn nun rief, klang nach einem jungen Mann, der Kunde im Laden nach ihm. "Komme, Moment!", rief er zurück und machte unter klappernden Werkzeugen, die beiseite geschoben wurden, eine Fläche für den neuen Bogen frei.
Mit einem streifendem Geräusch schob Akihiko die Papierwand beiseite und trat in das hellere Abteil. Mitten im Raum stand ein junger Mann, sah ihm sogar recht ähnlich, der gerade seine Wandmalerei begutachtete. Der Kunde war eindeutig jünger, aber dennoch hätte man die beiden als Verwandte durchgehen lassen können. Der Bogenbauer räusperte sich und sprach dann: "Guten Morgen. Natürlich, was schwebt ihnen denn vor?" Der Junge Mann war ein Samurai, es war nicht selten, dass diese sich Bögen machen liessen. Es gab viele Anwendungszwecke, ob es nur für die sportliche Jagd oder tatsächlich für den Kampf gedacht war. "Soll der Bogen für die Jagd sein, den Kampf? bevorzugen sie eine leichte Waffe oder eine mit mehr Durchschlag?", begann er den jungen Mann auszufragen, als er zum Tresen lief. Einen ganz Grossen wird es sicher nicht werden, dafür ist er zu klein, überlegte der Ältere, während er seinen Kunden mit einem fachmännischen Blick musterte. Er holte ein Papier und ein Tintenfässchen heraus.
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Mi Dez 30, 2015 6:57 pm

Ein dumpfer Ruf erklang aus dem hinteren Teil, gefolgt von Fußgetrappel und dem Rascheln einer Papierwand. Der Bogenbauer hatte die Ruhe weg, doch das störte Takechiyo nicht weiter. Stattdessen musterte er neugierig den Meister seines Fachs und zog spontan erstaunt etwas die Augenbrauen hoch. Der junge Mann vor ihm hatte eine gewisse Ähnlichkeitmit mit zwei anderen Personen und dass schmeckte ihr nicht wirklich. In den Tiefen von Takechiyo´s Geist regten sich dunkle Erinnerungen an das Schicksal der Kagemusha, doch er war klug genug sie einfach beiseite zu schieben. Stattdessen richtete sich sein Augenmerk wieder auf den Bogenbauer, der wohl auch noch etwas größer war, als er selbst. Jener ließ sich am Tresen nieder und zückte Schreibuntensilien, während er seine Kundschaft nach deren Wünsche ausfragte. Der Samurai mochte diesen Kerl auf Anhieb und ließ sich daher auch noch einen Moment Zeit, um alles gesagte richtig erfassen zu können, ehe er eine Antwort gab. Es sollte ein Jagdbogen werden. Wenn möglich eine leichtere Variante, die auf kurze Distanz Schaden anrichtet. Er sollte gut in der Hand liegen und auch der Belastung stand halten. Gab Takechiyo ruhig zurück. Er hoffte, dass dies dem Bogenbauer helfen würde, denn ihre Anforderungen waren nicht so leicht zu erfüllen. Es musste ein spezieller Bogen sein, denn sonst würde er sich zum Gespött machen. Große Kaliber konnte der junge Mann mit seinen Kraftreserven einfach nicht führen und dazu stand er auch. Fragend sah er sein Gegenüber an. Schwebt Ihnen schon etwas vor? Fragte der schwarzhaarige daher höflich, ehe er wieder in seine eigenen Gedanken versank.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Dez 30, 2015 8:14 pm

Auf seine Frage folgte Schweigen.Aber der junge Mann schaute nicht verwirrt, sondern nur nachdenklich. Anscheinend hatte er sich bereits ein Bild gemacht, was er wollte. Akihiko schraubte das Tintenfässchen auf und tauchte eine weisse Feder hinein, striff sie ab und setzte sie knapp über das Papier. Dann bekam er auch seine Antwort. "Jagd... leicht... kurze Distanz...", murmelte er, während er dem Jüngeren zuhörte und gleichzeitig Notizen machte. Immerhin schien er sich nicht selbst zu überschätzen, wie es viele junge Krieger gerne taten. Er musterte den jungen Mann wieder. Er sah nicht besonders muskelbepackt aus, geradezu delikat gebaut. Die Kleidung konnten sein geübtes Auge darüber nicht täuschen. Enge Schultern, relativ gerader Bau, nicht gerade typisch männlich, aber es konnten schliesslich nicht alle gesegnet sein, er selbst war es immerhin auch nicht. "In der Tat, es kommt natürlich auf die Ansprüche an", bestätigte der Inhaber und trat mit flotten, stillen Schritten zu den hängenden Bögen hin. Er nahm einen kleinen, weissbraunen Bogen hinunter. Auch die Sehne war hell und der Griffteil mit verziertem Metall versehen. "Nun, sie können diesen hier ausprobieren, wenn sie mögen. Weisseiche, nicht allzu schwer, aber mit harten Zug für schnelle Pfeile", erklärte er während er auf die Zielscheibe an der gegenüberliegenden Wand zeigte. Der Schwarzhaarige überreichte das Konstrukt seinem Kunden und brachte noch einen farblich passenden Köcher aus hellem Wildleder. "Im Moment habe ich nur diesen aber natürlich kann ich auf Auftrag auch einen angepassten Bogen herstellen. Je nach Holz und Zusatzwünsche kostet es auch entsprechend, aber das Ergebnis kann sich dann sehen lassen." Die meisten Samurai oder Adligen, die etwas auf sich setzten, liessen ihre Bögen massfertigen, verlangten dass ihre Insignien in das Holz gearbeitet wurde oder allerlei sonstige Anpassungen. "Es gibt keine brauchbaren Gestreiften, nur als voraussichtliche Warnung. Und ja, ich muss das regelmässig erklären."
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Mi Dez 30, 2015 9:01 pm

Eins musste man dem jungen Mann am Tresen lassen: Er machte einen kompetenten und zuverlässigen Eindruck. Schon allein weil er gleich alles mitschrieb und die Anforderungen dabei runter betete, wie ein Mantra. Vielleicht half es ihm ja, sich dadurch vertrauter mit der Bestellung zu machen. Takechiyo nutzte jedenfalls die Gelegenheit und schaute sich schon einmal die Auslagen an. Die Bögen faszinierten ihn sehr, über den ein oder anderen strich er sogar ehrfurchtsvoll drüber. Solch einer Waffe vertraute man im Ernstfall sein Leben an, manche mochten mit dem Preis hadern aber der schwarzhaarige war der Meinung, dass ein Beutel mehr Mon dazu beitrug, die eigene Lebensspanne zu verlängern. Daher trat er auch etwas zurück, als der Bogenbauer sich zu ihm gesellte. Ich wünsche gute Qualität. Ich sehe den Bogen als meinen Partner, der mir in vielen Situationen dienlich sein soll. Es mag vielleicht komisch klingen aber ich möchte mein Leben nicht irgendeinem Bogen anvertrauen, sondern DEM Bogen. Sprach Takechiyo leise. Noch immer schwang dieser Hauch Ehrerbietung für dieses Handwerk mit in seiner Stimme mit. Er ließ sich mit einem freundlichen Nicken den schlanken Bogen reichen und machte sich einige Minuten mit ihm vertraut. Ja, roch sogar am Holz, während sein Gegenüber die nötigen Erklärungen zur Machart vortrug. Als von Seiten des Besitzers dann das Angebot kam, mit ihm schießen zu dürfen, hellten sich Takechiyo´s Augen vor Begeisterung auf. Mit einem verschmitzen Lächeln zog er einen Pfeil aus dem Köcher, wandte sich der Zielscheibe zu und legte an. Seine Augen suchten einen festen Punkt, während sich seine Muskeln spannten und dann flog der Pfeil auch schon von der Sehne. Mit einem dumpfen "Pomp" schlug der Pfeil ein und verfehlte dabei die Mitte nur um einen Fingerbreit. Obwohl der Schuss nicht schlecht war, so schaute der Samurai doch etwas nachdenklich drein. Schließlich gab er den Bogen seinen Besitzer zurück. Ich habe großen Respekt vor Eurem Handwerk und erkenne auch die gute Qualität. Leider liegt mir dieser Bogen zu unsauber in den Fingern. Wäre ich zu Pferde und im vollen Galopp gewesen, wer weiß, wo dieser Pfeil gelandet wäre. Seufzte der junge Mann und wuschelte sich dann etwas verhalten durch die Haare. Er schwieg eine Weile, betrachtete nochmal die Auslagen und wandte sich dann entschlossen dem Bogenbauer zu. Ich würde eine Maßanfertigung ganz klar bevorzugen. Takechiyo hatte seine Wahl getroffen, jetzt galt es nur noch, seinem Wunsch eine Gestalt zu geben.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Dez 30, 2015 9:34 pm

Der Jüngere schlenderte etwas durch den Laden und blieb an den Bögen hängen. Es waren sehr einfache, mit einer sanften Eleganz, die da hingen. Der junge Mann, dessen Namen er noch nicht bekommen hatte, betrachtete sie mit Erfurcht. Er hatte anscheinend ein gesundes Verhältnis zu Waffen, wusste um ihre Gefahr und Wichtigkeit. Nur zu gern wurde ein Bogen als blosses Werkzeug gesehen, gebraucht und dann weggestellt. Eine solche Behandlung tat Akihiko in der Seele weh allein daran zu denken. Nun erklärte er, was er genau wollte. Er wollte nicht nur eine Waffe, sondern praktisch einen Lebensgefährten. Er konnte sich gut vorstellen, dass der junge Samurai diese auch benennen würde, wenn er mit solcher Inbrunst darüber sprach. Eine Miene verzog Aki nicht, aber der Jüngling war ihm nun definitiv sympatisch und das war selten genug. Auch die Freude in den Augen des Kunden, als er ihm den Bogen reichte, liess Akis Herz ein bisschen höher schlagen. Gespannt schaute er auf die Schiesskunst seines wahrscheinlich neuen Projektes. Geduldig hatte er ausgeholt und gezielt, er wusste, dass er Zeit hatte. Der Pfeil schnellte los, verfehlte die Mitte jedoch, nicht weit, aber definitiv sichtbar. Der Inhaber liess es unkommentiert, liess den jungen Mann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Er bekam den Bogen zurück und hängte ihn vorsichtig wieder auf. Es wollte nicht dieser sein. "Das ist so, jeder Bogen ist einzigartig. Dieser hier ist für grössere Hände gedacht", erklärte er und liess das unausgesprochene Lob über die Kompetenz seines Kunden in der Luft hängen.
Er wollte eine Massanfertigung. "Nun gut, wenn sie mir bitte folgen würden..." Er schritt wieder zur Theke und schnappte sich ein neues Papier. "Dürfte ich bitte ihren Namen erfahren?", fragte er erst und kritzelte den erhaltenen in die Ecke. "Also, einen kleinen Jagdbogen, eher leichter Bau", fasste der Ältere zusammen und schrieb in vorsichtiger, beinahe schon kaligraphischer Schrift nieder. "Als erstes, das Holz. Es gibt einige Hölzer die sich für Bögen eignen, natürlich in verschiedenen Farben", begann er mit der wohl relativ langen Erklärung und holte eine kleine Box mit verschiedenen, polierten Holzwürfelchen hervor. "Das helle, aus dem der Bogen ist, den sie benutzt haben, ist Weisseiche. Sie ist leicht und kann gegebenenfalls gefärbt werden. Das daneben, etwas dunkler als die Weisseiche ist Roteiche. Dieser hier..." Er zeigte auf einen relativ dunkeln Würfel. "Ist Sunuke, bekannt für eine ebenmässige und edle Farbe. Und der letzte ist Ebenholz, aus Isketanien. Bögen daraus sind recht schwer", erklärte er, während er den beinahe schwarzen Würfel vor dem Gast hinstellte. "Falls diese Farben ihnen nicht zusprechen, kann ich auch einen Färbeprozess oder eine Beschichtung durchführen." Er kramte einige Wachsstifte heraus. "Natürlich ist auch die Form des Bogens wichtig..." Er malte einen abgeflachten Halbkreis daneben eine beinahe schon wellenförmige Figur mit dem schwarzen Stift. "Auch müsste ich dann noch ihre Körpergrösse und Zugkraft wissen. Für Zweiteres habe ich im Atelier Gewichte, die ich holen kann", beendete er die erste Einführung und liess den armen Kerl erst einmal das ganze verdauen, überlegen und Antworten.
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Sa Jan 02, 2016 4:46 pm

Kam es Takechiyo nur so vor oder wirkte der Bogenbauer mit einmal zufriedener? Bis dato hatte er immer einen etwas eigenbrötlerischen Eindruck gemacht und die vorgeschriebenen Höflichkeiten unter den Tisch fallen lassen. Es störte ihn als Kunden nicht, denn dem schwarzhaarigen war das per Du wesentlich lieber, als schleimiges Katzbuckeln. So konnte sich der Samurai Angesichts der aufmunternden Erklärung, dass der Bogen für größere Hände gedacht war, ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Andere seines Standes wären wohl verägert gewesen, weil sie die Wahreit ungeschönt ins Gesicht gesagt bekamen aber Takechiyo kannte seinen Körper mit all seinen Marotten, daher nahm er es gelassen. Ich Danke Euch für diese Offenheit. Schließlich bin ich auf Eurer geübtes Auge und Urteilsfähigkeit angewiesen. Nur so kann ein ordentliches Ergebnis enstehen. Folgsam wie ein Lamm gesellte sich der schwarzhaarige an den Tresen und beowachtete den jungen Mann dabei, wie er ein neues Blatt zückte und dann nach seinem Namen fragte. Ich bin Kagetora Takechiyo. Antwortete dieser ruhig, während sein Gegenüber für sich eine kurze Zuammenfassung machte und diese nieder schrieb. Der Samurai nickte immer wieder, um seine Aussagen zu bestätigen. Schlussendlich holte der Bogenbauer einige kleine Holzwürfel hervor und erklärte seinem Kunden, dass dies jene Holzarten wären, aus denen er einen Bogen anfertigen würde. Nachdenklich streckte der schwarzhaarige seine Hand aus, strich vorsichtig über das Holz, testete dessen Beschaffenheit und nahm die Würfel auch in die Hand. Ließ sie einen Moment in der Handfläche liegen und schloss dann die Augen. Er ließ die Sinneseindrücke, als auch den Geruch auf sich wirken. Sie hatte schließlich ein geübtes Auge für kleine Details, Dank einem messerscharfen und viel zu philosophischen Geistes. Schlussendlich öffnete Takechiyo seine Augen wieder und zeigte mit einem Grinsen auf den Roteiche Würfel. Dieses Holz scheint mir sehr gut geeignet zu sein. Es fühlt sich angenehm in den Fingern an, grade so, als würde es sich mir anpassen. Äußerte er seine Eindrücke und lauschte weiter den Erklärungen des Handwerkers. Dieser war nahtlos zu der Farbgebung übergegangen und fing parallel an, einige Bogenformen auf zu zeichnen. Takechiyo ließ ihn eine kleine Weile lang gewähren, während er sich die Zeichnungen ansah und sich zur Farbe Gedanken machte. Das war schwieriger als zuerst angenommen aber gleichzeitig hatte der junge Mann auch einen riesen Spaß daran, sich über diese Details einen Kopf machen zu müssen. Daher teilte er dem Älteren auch seine Empfindungen ausschweifend mit. Die Farbe blau würde mir gut gefallen aber ich bin noch etwas unsicher, wie sie den Bogen zieren soll. Auf alle Fälle hätte ich gern diese Wellenform. Damit wäre es doch sicherlich möglich, die Kraft des Schusses etwas zu variieren, oder? Er runzelte nachdenklich die Stirn. Meine Größe beträgt 1, 62 m. Leider kann ich über meine Zugkraft nicht viel sagen, daher wäre Ihre Hilfe wohl erneut von Nöten. Andere Adlige hätten wohl mit ihrer Kraft geprahlt oder mit ihrem tollen Können. Der schwarzhaarige dagegen gestand seine Schwächen ungeschönt ein und verließ sich ganz auf das Können des Bogenbauers. Manche mochten ihn dafür verspotten, doch der junge Mann wusste eines: Sollte jemals einer dieser überschätzen Wichtigtuer seinen Weg kreuzen, dann wäre er es, der gewinnen würde. Gerade weil seine Waffen so angefertigt wurden, dass sie seine Schwächen ausglichen. Also wartete er gespannt ab, was sein Gegenüber nun tun würde.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Sa Jan 02, 2016 9:49 pm

Vielleicht würde Akihikis schroffe Art ihn irgendwann einmal in Schwierigkeiten bringen. Dieser Kunde, zweifellos von höherem Stand, schien davon nicht gestört zu werden. Er verzog weder die Miene, verlangte nach Unterwürfigkeit oder zeigte sonst irgendeine Art von Beleidigung. Stattdessen liess er den Inhaber des Ladens machen und tun und stand nicht im weg herum, antwortete auch höflich und verlangte nicht zu wissen warum. Wenn alle seine Kunden so wären, wäre das Verkaufen eine Freude. Der junge Mann schien sogar dankbar, dass der Bogenbauer so ehrlich war. Zumindest was sein Geschäft anbelangte war Aki ehrlich, bei allem anderen würde der junge Herr wohl das Grauen bekommen, wenn er wüsste, dass es Akis Job war die Stadt auszuhorchen.
Kagetora , den Namen hatte er schon Mal gehört. Anscheinend war der junge Mann hier ihre kleine adoptierte Perle. Es war schön den jungen Mann einmal wirklich zu sehen. Er schien eine relativ friedliche Natur zu sein, zumindest strahlte er keinerlei Aggression oder überhaupt Missmut aus. Gerade war er dabei sich die Holzwürfel anzusehen, also hatte Akihiko genügend Zeit ihn zu beobachten. Seine erste Einschätzung war relativ korrekt gewesen, Kagetora war nicht gross, kleiner als er selbst und delikater gebaut. Ach die Haut sah relativ weich aus, beinahe schon weiblich. Sicherlich hing nicht nur die Damenwelt über ihn, denn das Gesamtbild war definitiv vorteilhaft. Sollte er seinem neuen Kunden einen Tee anbieten? Es würde gute Sitte zeigen und die Sache dürfte etwas dauern, wenn er jedes Detail gerne anschauen wollte. Es störte den Schwarzhaarigen definitiv nicht, er sprach gerne über Bögen und wie und warum etwas ging oder eben nicht, zumindest solange der Kunde nicht auf einer komplett idiotischen Austattung bestand. Aber bei diesem hier hatte er ein gutes Gefühl.
Irgendwann hatte er seine Wahl getroffen, Roteiche sollte es sein. Eine seltene Wahl, die meisten wählten den Sunuke oder die Weisseiche zum Färben. Und blau sollte er werden. Aki hob eine Augenbraue. Blau war eine teure Farbe und Roteiche dazu, das würde sicherlich verfärben. Er wollte dem jungen Mann nicht ins Wort fallen, also liess er ihn ausreden und kritzelte die gewünschten Optionen wieder aufs Auftragsblatt. "Roteiche.. blau... gewellt.. 1.62 Meter...", murmelte er dabei. "Möchten sie etwas Tee?", fragte Akihiko nachdem Takechiyo geendet hatte. Das kam vielleicht etwas verwirrend, aber immerhin wollte der Bogenbauer die Gastfreundlichkeit nicht ganz ausser Acht lassen. "Bezüglich der Farbe... Blau zusammen mit Roteiche neigt dazu etwas violet auszusehen. Das schon Mal als Warnung, falls dass Eure Intention war, ist das natürlich völlig in Ordnung. Wenn sie ein klares Blau haben möchten, rate ich daher eher zu Weisseiche. Zudem, blau ist sehr teuer", gab Akihiko als Warnung, falls sich der Kunde doch nochmals umentscheiden wollte.
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Mi Jan 13, 2016 8:56 pm

Manchmal war es wirklich besser, wenn gewise Dinge im Verborgenen blieben, wo keiner an ihnen rühren konnte. Takechiyo hätte sonst auch nicht gewusst, wie er mit dem Umstand umgegangen wäre, dass der Bogenbauer ein Spion war. So konnte er den jungen Mann bewundern und seinen Ausführungen gespannt lauschen, weil sein Wissensdurst einfach unerschöpflich war. Außerdem fand er, dass sein Gegenüber eine angenehme Stimme hatte, auch wenn jener manchmal etwas kratzbürstig wirkte. Der schwarzhaarige nahm jenen aber diese Eigenheit nicht übel, schließlich gab es sicher Kunden, die diesem Handwerker das Leben zur Hölle machten. Mals abgesehen davon wollte Takechiyo im Moment nicht über solche Dinge nachdenken, denn sein Geist war plötzlich mit etwas anderem beschäftigt! Es entging dem Samurai nicht, wie man ihn unverstohlen musterte. Angenehm war ihm das nicht aber er sagte sich, dass der Bogenbauer sicher gedankliche Notizen zu seiner Statur machte. Was jener auch tat aber mit aderem Hintergrund. Er wartete daher einfach ab und fing nun seinerseits an, den jungen Mann zu mustern. Es wurmte ihn schon etwas, dass sein Gegenüber nicht nur etwas älter zu sein schien, sondern auch größer war. Tja, und er sah ein wenig aus wie er selbst. Es gab schon komische Zufälle aber andererseits fand Takechiyo es auch ungemein witzig. Es hatte etwas surreal vertrautes an sich, so als würde er in den Spiegel blicken und sein Älteres Ich sehen. Von den Haaren her nahmen sie sich ja nun nicht so viel und mit der Statur war es ähnlich. Wie war er nur wieder in diese Zwickmühle geraten? Bevor sein Kopf zu rauchen anfangen konnte, nahm das Schwarzhaar daher gerne die Einladung zum Tee an. Sei es auch nur, um auf andere Gedanken zu kommen. Eine kleine Erfrischung wäre sicher nicht verkehrt. Schließlich zerbrechen Sie sich ja auch ganz schön den Kopf. Entgegnete der Samurai daher zuvorkommend. Wurde aber auch rasch wieder still, schließlich erklärte ihm der schwarzhaarige nun, dass seine Vorstellungen bezüglich des Bogens etwas ausufernd waren. Takechiyo seufzte. Er schloss erneut für einen Moment die Augen und ging in sich. Lauschte in den Tiefen seines Seins nach ihrer Präsenz. Erst dann nahm er wieder ruhig den Blickkontakt zum Bogenbauer auf. Lächelte diesen entschuldigend an. Sie haben mit mir einige Scherereien. Wenn es der Wille des Holzes ist, dass das Blau ins violette geht, dann ist auch das mir recht. Der Bogen soll seine ganze Persönlichkeit unter ihrem Zutun entfalten und ich werde ihn nicht von mir weisen, nur weil das Holz seinen eigenen Willen hat. Wir Menschen können den Dingen eine äußere Gestalt geben aber wir sollten uns nicht anmaßen, auch noch ihre Seele beeinflussen zu wollen. Teilte der Samurai ungeniert seine Gedanken mit, auch auf die Gefahr hin, dass man diese Ansichten verlachen würde. Ich würde also nicht von meiner Wahl abweichen wollen und auch der Kostenpunkt stellt kein Problem dar. Ich habe die Ernennung zum Clanoberhaupt erst kürzlich zelebriert aber statt mir Geld oder Frauen zu wünschen, möchte ich etwas persönliches. Dieser Bogen wird mir mehr von Nutzen sein, als jene Gaben, die mir mein Clan sonst dar gebracht hätte. Takechiyo zuckte entschuldigend mit den Schultern und überließ sich wieder stumm der Fürsorge des schwarzhaarigen.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Jan 13, 2016 10:47 pm

Takechiyo nahm die Einladung zum Tee an. Sie würden wohl noch etwas länger hier sein. Das machte dem Bogenbauer nichts aus. Er huschte kurz in seine Wohnung, wo schon seit geraumer Zeit ein dunkler Teekrug munter vor sich hinblubberte. Den hatte er über dem Bauen total vergessen. Zwei ähnlich gefärbte Tassen waren schnell gefunden. Sie waren einfach, relativ schmucklos, aber in einem tadellosem Zustand. Er balancierte Teekrug in einer Hand, die beiden Tassen und eine passende Schüssel mit braunem Zucker in der anderen. Er tischte auf und goss heisses Wasser, erst dem Gast und dann sich in die Tassen. Aus einem der Schränkchen in seinem Rücken holte er zwei zusammenklappbare Siebe und drei Päckchen heraus. "Meine Teeauswahl ist leider etwas beschränkt momentan. Ich habe Sencha, Genmaicha und Bancha", erklärte Akihiko, als er die Päckchen vor dem Gast aufstellte. Etwas beschämt schaute er dann doch. "Es tut mir leid, dass ich unfähig bin Besuch von eurem Rang gebührend zu empfangen. Das hier muss es wohl tun" Verbeugen tat er sich dabei jedoch nicht, allerhöchstens falls der andere dies fordern würde und dann auch nur zähneknirschend. Er wartete bis der Gast sich bedient hatte, nahm dann ein Sieb voll Sencha-Tee und steckte es in seine Tasse. Die Teesorten hatten glücklicherweise alle keine lange Ziehzeit.
Er liess seinem Kunden genügend Zeit über das Gesagte zu grübeln. Sie hatten schliesslich Zeit. Akihiko machte sein Einkommen schliesslich nicht mit Quantität sondern Qualität und das sprach sich glücklicherweise auch etwas herum. "Weise Worte", fügte er an, als sein Gast vom Willen des Holzes sprach. Er konnte zwar dem holz seinen willen aufzwingen, viele taten dies wohl, aber das Holz lit dann darunter. Akihiko bevorzugte es, dem Holz seinen willen zu lassen, das Ergebnis sah auch schöner aus. Anscheinend war er nun das Oberhaupt des Clanes, frischgebacken, aber dennoch Oberhaupt. Seine herangehensweise war auch recht seriös. Das Geld verprasste er nicht einfach so, sondern investierte es in etwas Haltbares. Seine Achtung vor dem Jüngeren stieg weiter an. "Gut, dann, für die Details... Für den Griff gibt es eigentlicht drei Möglichkeiten; Lederumwicklung für einen festen aber doch weichen Griff. Es beim Holz belassen für ein natürlicheres Aussehen oder Metal, pflegeleicht und widerstandsfähig. Leder und Holz müssten regelmässig gepflegt werden", ging er die nächsten Details weiter durch. "Dann die Enden kann man entweder in eine Metallkappe stecken, das schützt vor Abnutzung der Spitzen und vereinfacht auch das anbringen der Bogensehne. Ohne Kappe würde die Sehne direkt am Bogen durch ein Loch gezogen und dort festgeknotet. Einige halten es für ästhetischer, das festzurren der Sehne ist in dem Falle aber etwas schwieriger. Gibt es auch eine Präferenz für die Sehnenfarbe? Ich kann Weiss, braun, schwarz oder eine weisse gefärbte Sehne anbieten." Damit waren die gröbsten Details abgehackt. Sobald sein Kunde geantwortet hat, würde er den Bogen, der sich langsam in Gedanken formte, auf dem Papier zeichnen. Man wusste schliesslich nie, wie es um das Beschreibtalent seiner Gäste hing. Viele hatten im Nachhinein doch noch Änderungswünsche, wollten Dieses und Jenes noch angefügt haben oder doch einen ganz anderen Griff.


(out: Sencha: spezieller Grüntee, Genmaicha: Sencha-Grüntee mit Reis, Bancha: nochn Grüntee, die Japaner habens damit)
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am Fr Jan 15, 2016 5:44 pm

Takechiyo sah dem davonhuschenden Bogenbauer nachdenklich hinterher, ehe er seine Schultern etwas lockerte. Das Schießen machte Lust auf mehr aber er hatte leider nicht die Zeit, um sich etwas erfreulichen zu zuwenden. Allein dieses lange Gespräch mit dem jungen Mann kostete ihn viel von seiner wenigen freien Zeit, doch diesen Luxus leistete er sich einfach mal. Sollten die Leute in seinem Clan doch zu Vorwürfen ansetzen, er würde es aushalten. Lange ließ man den Kunden jedenfalls nicht warten, denn schon kam der schwarzhaarige zurück in den Verkaufsraum. In der einen Hand jonglierte er einen dampfenden Teekrug und in der anderen zwei Teeschalen und eine Zuckerdose. Takechiyo schaute überrascht drein, als die Zutaten alle auf dem Tresen abgestellt wurden und der Gastgeber ihm heißes Wasser einschenkte und dann erst sich selbst. Der Samurai wollte ihm gerade danken, als er höhrte, wie der Bogenbauer plötzlich unterwürfig wurde und sich für seine Teeauswahl entschuldigte. Ein finsterer Blick streifte den Handwerker, doch im nächsten Moment war er vorüber. Takechiyo nahm sich einen Sieb und gab etwas Sencha hinein, ehe er die Mischung in das heiße Wasser hielt. Erst dann wendete er sich nun ernster wirkend, an sein Gegenüber. Bitte tut das nicht. Ich blute wie jeder andere Mensch auch, also warum sollte mich Eure Teeauswahl stören? Ich mag einen Titel tragen aber das heißt nicht, dass ich ihn auch verdient habe. Seufzend stocherte der junge Mann kurz mit seinem Sieb im Wasser herum, so als wollte er seine Gedanken einfangen, ehe er sich wieder den Bogenbauer zuwandte. Ehre und Respekt sollte man sich durch seine eigenen Taten verdienen und nicht durch einen vererbten Titel, für den man selbst noch nichts getan hat. Achtet und verehrt man einen Menschen aus tieftsem Herzen, dann zollt man jenem auch seinen Respekt. Alles andere sehe ich als Katzbuckelei und das finde ich unschön. Daher gebt Euch in meiner Gegenwart ruhig normal. Munterte er sein Gegenüber ,nun wieder freundlich gesinnt, auf. Er wollte dem schwarzhaarigen echt nichts Böses, da sie ja scheinbar in mehrern Dingen auf einer Wellenlänge waren. Daher forderte der Samurai auch so verhemmt, dass sie ordentlich miteinander umgingen. Das mochte bei einigen aufs härteste verteufelt werden aber was scherte ihn schon der Großteil aller Adligen? Noch hatte er vor dem politischen Parkett seine Ruhe und das genoss er auch. Daher freute es ihn auch ungemein, als der Bogenbauer seine Ansichten zur Seele eines Bogens anerkannte und absegnete. Das machte Takechiyo doch etwas verlegen, da er nicht oft mit anderen über solche delikaten Themen reden konnte. In seinen Augen blitze jedenfalls der Schalk, als er den Sieb heraus nahm und dann vorsichtig einen Shluck Tee trank. Unterdesen setze der Handwerker seine detailrreiche Erklärung fort und der Samurai, leicht am Thresen lehnend, hörte gespannt zu und machte sich gedankliche Notizen. Am Ende wurde dem schwarzhaarigen schnell klar, was er wollte und wie er es wollte. Ich bevorzuge ganz klar einen Ledergriff und Metallkappen zum Schutz. Ich bin zwar kein Freund von Metall aber da es der Haltbarkeit des Bogens zugute kommt, beiße ich in den sauren Apfel. Zudem sollte es bitte eine schwarze Sehne sein. Takechiyo grübelte noch kurz und fügte dann noch hinzu: Außerdem möchte ich dem Schmuckstück einen Namen geben. Ich will kein seelenloses Ding. Also wird noch eine Gravur auf Sie zukommen. Takechiyo blickte den jungen Mann entshculdigend an, da er soviele Extrawünsche hatte. Es tat ihm durchaus Leid, so anstrengend zu sein aber was seinen Geschmack betraf, da war einfach kein Land zu sehen. Er hoffte nur, dass der Bogenbauer im später nicht noch an die Kehle sprang.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Sa Jan 16, 2016 9:09 pm

Die Reaktion des Samurais auf Akihikos Entschuldigung war etwas überraschend. Er war ernster geworden und verlangte beinahe schon, dass Aki ihn als gleichgestellten behandelte. Der Bogenbauer schaute seinen Kunden erst prüfend an. War es sein Ernst oder war es ein Test von dem jungen Mann? Bisher schien er relativ offen zu sein, entspannt, schon fast etwas unschuldig und naiv. Der Eindruck kontne aber auch täuschen, immerhin war das Leben in den höheren Rängen meistens äusserst gefährlich und von Intrigen gezeichnet. Intrigen an denen auch Akihiko zwischendurch die Fäden gezogen hatte. Die Offenheit und Ehrlichkeit des jungen Clanoberhauptes war erfrischend und dennoch füllte sie Akihiko mit Sorge. Würde er in der grausamen Intrigenwelt bestehen können? Würde er untergehen oder gestärkt triumphieren? Oder würde sie ihn zerbrechen, verwandeln und verkorkst wieder ausspucken? Der Schwarzhaare schüttelte kurz den Kopf um die schwarzen Gedanken zu vertreiben und ein leichtes Lächeln zierte sein Gesciht, vielleicht ein wenig spöttisch. "Nun gut. Das ist mir auch um einiges lieber. Ich bin ziemlich schlecht im Kniebeugen", gestand er und rührte sein Sieb im der Tasse um.
Das Thema war wieder bei den Bögen und somit auf Akis Fachbereich umgeschwungen. Sein Kunde hatte tatsächlich eine solide Vorstellung von dem, was er wollte, auch in den Details "Ledergriff... Metallkappen... schwarze Sehne... und eine Gravur..", notierte er wieder murmelnd und mit leuchtenden Augen. Er hatte eindeutig seinen Spass. Dann griff er das Papier, auf dem er schon vorher gezeichnet hatte und packte wieder seine Wachsstifte. Mit dem Blauen malte er eine unterbrochene Wellenlinie, mit dem Schwarzen eine Sehne, Endstück und Griff. Dann drehte er die schnelle Zeichnung um, um sie seinem Kunden zu zeigen. Dann packte er kurz das Sieb aus dem Tee und rührte ein Stück Zucker ein, um Takechiyo genügend Zeit zu geben, das wahrscheinliche Ergebnis zu studieren."So würde das Ergebnis dann ungefähr aussehen. Eine Gravur ist natürlich kein Problem. Ich kann den Namen, und euer Familiensiegel, wenn ihr es wünscht, entweder ätzen oder einkerben und mit einem Metall verschliessen. Ausserdem, ein Kennzeichen dass der Bogen aus diesem Laden stammt, wird generell darauf sein. Ich hoffe das stört euch nicht. Es ist als Garantie und zur Identifikation gedacht. Wie die Gravur und Ätzung aussieht, können sie an den Bögen an der Wand sehen. Der Weisse, den sie vorher ausprobiert haben, hat über dem Griff eine Ätzung mit dem Siegel der Werkstatt, der Schwarze darüber hat ein Silbereinschluss auf der oberen Hälfte", erklärte er und zeigte gegen ende zu den aufgehangenen Bögen. Ein paar kleine Schlucke des heissen Tees und er schritt kurz an dem jungen Mann vorbei und brachte eine merkwürdige Apparatur. Es sah aus wie zwei lange, ineinander geschobene Röhren mit einer Feder, die sie zusammenhielt und einer Skala auf der Seite. Das eine Ende hängte der Ladenbesitzer in einen Haken an der Wand. "An diesem Gerät können sie ziehen, damit ich die Zugkraft sehen kann, natürlich mit der Hand, mit der sie schlussendlich die Sehne spannen werden." Er zupfte ein paar Mal zur Demonstration daran. Wahrscheinlich würde er die Gewichte nicht brauchen. Ausser der Jüngere zog mit unerwarteter Kraft.
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am So Jan 24, 2016 3:25 pm

Er sah das kleine, fast spöttische Lächeln des Bogenbauers und es erfüllte seine Seele mit Wärme. Sie waren auf einer Wellenlänge, wenn auch durch komische Umstände verbunden. Schließlich wusste man nie, was die Begegnung mit einer interessanten Person auf einen Selbst für einen Einfluss hatte und dieses Treffen könnte noch der Auslöser für mehr sein. Doch so weit wollte sich Takechiyo noch nicht aus dem Fenster lehnen, schließlich hatte Sie da auch noch ein Wörtchen mit zureden. Insgeheim fühlte sich der Schwarzhaarige sogar schuldig, denn er durfte sein dunkelstes Geheimnis niemals offenbaren und somit hatte er mit der Schwierigkeit zu kämpfen, anderen gegenüber Vertrauen auf zu bauen. Wie sollte man ihn denn respektieren, gar vertrauen, wenn er sie alle nur belog? Der Samurai hatte keine Wahl. Dies war seine Daseinsberechtigung und er würde sie bis zum Tode erfüllen. Mit dieser Gewissheit trank er den Tee ganz aus und stellte die Schale sanft ab. Suchte den Blick des Schwarzhaaarigen, ehe er sich an jenen wandte. Das glaube ich allerdings auch. Fügte er achselzuckend zu dessen Äußerung wegen des Kniebeugens hinzu. Der Handwerker schien auch zu jenen Menschen zu gehören, die einen nur Loyalität anboten, wenn sie einen aus tiefsten Herzen respekteirten. So sollte es sein und nicht anders. In diesem Moment wünschte sich Takechiyo aufrichtig, dass er diesem Mann eines Tages seinen Respekt zollen konnte und somit vielleicht jemanden gewann, mit dem er nähere Bekanntschaft machen konnte. Doch dieser Tag war noch fern, daher goss sich der Samurai Wasser nach und füllte das Sieb erneut mit Teeblätter. Ich bin so frei. Sagte Takechiyo und schaute dann dem Bogenbauer dabei zu, wie er murmelnd und mit leuchtenden Augen seine Wünsche aufschrieb. Der Bogen nahm immer mehr Gestalt an und das schien beide Seelen sehr zu freuen. Spätestens dann, als man ihm den Entwurf endlich präsenteirte, war es um den Samurai geschehen. Er vergaß alles um sich herum, nur um die Zeichnung in die Hand zu nehmen und jene genau zu studieren. Mit ebenso leuchtenden Augen, wie der schwarzhaarige sie hatte. Dann brach die Freude aus ihm heraus und er reichte das Pergament an den jungen Mann weiter. Sie haben genau ins Schwarze getroffen. So sollte er aussehen und natürlich stellt es für mich auch kein Problem dar, wenn Sie ihr Siegel in den Boden einlassen. Es ist doch für einen Handwerker sicher das größte Glück, wenn der Bogen eine klare Gestalt hat und man mit ihm auch die Welt darauf aufmerksamkeit machen kann. Solche Künste sollten mehr gefördert werden. Takechiyo tat es seinem Gegenüber gleich und trank etwas von dem heißen Tee. Seine Stirn zierte eine kleine Grübelfalte, denn er sann über seine Gravur nach. Allerdings ohne sofort zu einem Ergebnis zu kommen. Darüber resignierend, begab sich der junge Mann zum Bogenbauer, der eine Apparatur an die Wand hängte. Dieses "Ding" diente dazu, seine Zugkraft zu ermitteln und das ließ er sich nicht nehmen. Munter wie eh und je, zog Takechiyo mit seinem Schussarm ein paar Maal versuchsweise und seufzte dann. Ich werde wohl doch Gewichte benötigen. Der Wiederstand ist einfach zu wenig. Er blickte entschuldigend drein und trat dann einen Schritt zurück. Augenscheinlich hatte das Schwerttraining, die Falknerei und der waffenlose Kampf doch dafür gesorgt, dass ein paar Kraftreserven aufgebaut werden konnten.

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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Nakano Akihiko am Mi Jan 27, 2016 12:18 pm

Zustimmung, auch der junge Samirai hatte erkannt, dass Akihiko nicht katzbuckeln konnte. Dafür war der Mann eindeutig zu stolz. Vielleicht würde es ihn einmal ans Messer liefern oder sonst irgendwie mehr als nur gehörigen Ärger verschaffen. Aber sein momentaner Kunde schien diese Einstellung zu bevorzugen. Der Jüngere hatte seinen Tee geleert, füllte sich eine zweite Tasse nach. Aus dem Augenwinkel sah der Bogenbauer dies, gab aber keine sichtbare Reaktion. Wenn der Kunde Durst hatte, sollte er auch trinken. Akihiko war gerade sowieso mit den notieren und zeichnen beschäftigt. Es dauerte nicht lange, es war schliesslich nur eine kleine Kritzelei, aber sie machte anscheinend Eindruck. Wenn ihn nun jemand fragen würde, wie Liebe auf den ersten Blick aussah, dann würde er der Person ein Bild von dem jungen Samurai zeigen, wie er gerade das Blatt studiert. Der Kerl war hin und weg, es war schon fast süss. Er ertappte sich wieder dabei, wie er den Samurai zu lange ansah und beschäftigte sich wieder kurz mit seinen Notizen.
Es störte ihn überhaupt nicht, dass das Siegel der Werkstatt den bogen ebenfalls zieren würde, im Gegenteil. Er schien es sogar unterstützen zu wollen, wollte zeigen woher er den Bogen hat. Takechiyo hatte geendet und überlegte sich wohl was für eine Gravur sein Bogen schlussendlich haben sollte. Akihiko währenddessen platzte fast vor Freude, auch wenn er gegen aussen noch immer etwas brummig wirkte. Wie die Gravur werden sollte, hatte er sich allerdings noch nicht entschieden, aber wenn der Bogen blau wurde, würde er es wohl in hellem Silber einlassen, schön sichtbar, zumindest den gewünschten Namen. Sein eigenes Zeichen würde er wohl dezenter gestalten, ausser der junge Mann wünschte es sich anders. Die kleine Gerätschaft war aufgehangen und der Samurai zog recht enthusiastisch und mit mehr Stärke als vorerst erwartet daran. "Ich gehe sie gleich holen. Es ging mehr darum was eine angenehme Zugstärke ist, die sie auch mehrmals wiederholen können. Auch wenn ihre Schiesskünste die besten der Welt wären, treffen tut niemand immer." Damit hebte er kurz den schweren Vorhang und zupfte ein paar Gewichte verschiedener Grösse hervor. Aus Jux nahm er auch ein ganz Schweres, bei dem selbst er Mühe hatte es mehrmals zu heben und legte es zu den Anderen. Es nahm ihn etwas wunder, ob der junge Mann daran ziehen würde, es als valider Versuch ansah oder nur aus Spass versuchte es zu heben. "Versuche die Gewichte mit dem Zugarm ein paar Mal zu heben. Es sollte guten Widerstand geben aber dennoch nicht zu schwer sein", instruierte er, während er sich an die Wand lehnte um den jungen Schwärzhaarigen bequem beobachten zu können.
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Re: [Ring der Diener] Akihiko's Bogenwerkstatt

Beitrag von Gast am So Okt 02, 2016 1:39 pm

Takechiyo hatte unter den fachkundigen Augen des Bogenbauers ein paar mal seine Zugkraft getestet. Auf seinen Vorschlag hin, erwiederte jedoch sein Gegenüber erst einmal etwas. Also nahm der Samura wieder eine entspanntere Haltung ein und ließ ihn in Ruhe ausreden. Er lauschte aufmerksam dessen Worten und versuchte so zu begreifen, was man ihm sagen wollte. Ich erwarte auch nicht von mir oder dem Bogen, dass er immer trifft. Solange aber die Waffe zu ihrem Meister passt, dürfte es auch an ihm sein, das mit der Trefferquote in Angriff zu nehmen. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, das gute Stück einem Testlauf zu unterziehen. Erwiederte der Kagetore freundlich, wenn auch der Schalk aus seinen Zügen sprach. Es stimmte. Takechiyo kribbelte es in den Fingern. Er wollte lieber jetzt, als gleich lostürmen und den Bogen selbst testen. Daher seufzte er auch etwas missmutig, denn dies würde noch eine Weile warten müssen. Stattdessen blickte er dem schwarzhaarigen nach, der hinter einem Vorhang verschwand und augenscheinlich seiner Bitte nach Gewichten nach kam. Der junge Mann merkte gar nicht, wie er in Gedanken versank, nur das leise klappern von Metall erinnerte ihn daran, wo er sich befand. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass der schwarzhaarige schuldbewusst zusammen zuckte, als der Bogenbauer ihn so unerwartet ansprach. Er blinzelte ein paar Mal verdattert und wandte sich dann um, sein Augenmerk auf die Gewichte lenkend. Zuerst viel Takechiyo ein ziemlich wuchtiges Gewicht ins Auge. Er kannte sich gut und wusste, das es nichts für ihn war aber aus Jux versuchte er es dennoch zu heben. Ließ es aber schon nach dem zweiten Mal wieder bleiben und wandte sich erheitert an den schwarzhaarigen. Gibt es wirklich Menschen, die über solche Kraft verfügen? Denen möchte ich lieber nicht auf einem Schlachtfeld begegnen. Der junge Mann war ganz in seinem Element und probierte sich daher auch ungehemmt durch einen Großteil des Sortiments. Bei manchen Gewichten war er sich unsicher, ob es mit der Durchschlagskraft bei der Jagd harmonierte und bei anderen sagte einfach sein Gefühl, dass es dieses nicht wahr. Schlussendlich und nach reiflicher Überlegung reichte er dem Bogenbauer ein Gewicht, dass um die 2,5 kkg wog. Cain wog schließlich bedeutend mehr und ihn konnte er stundenlang auf dem Arm tragen. Zwischen dem Tragen eines Greifen und der immer wieder kehrenden Bewegung des Pfeil auflegens, spannens und schießens, lagen jedoch Welten. Daher schraubte Takechiyo lieber einen Gang runter und wartete das Ergebnis ab. Vorerst würde ich gerne hierzu tendieren. Sollte es wiedererwarten zu unpassend sein, könnte man die Zugstärke erneut anpassen? Fragte er vorsichtig nach, denn ein Bogen, der nicht richtig zu handhaben war, konnte für ihn zum Stolperstein werden. Wir reden hier schließlich nicht von außländischen Teepartys, sondern von seinem Namen, den er selbst bei etwas so simplen wie der Jagd vertreten musste. Das politische Parkett kannte keine Fehler und der Kagetora war icht gewillt, von seiner aalglatten Seite zu lassen. Seine fast bernsteinfarbenen Iriden ruhten bedächtig auf seinem Gegenüber.

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