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Tianjing - Blätter im Wind, Boten des Sturms

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Tianjing - Blätter im Wind, Boten des Sturms

Beitrag von Alter Eremit am Mi Sep 23, 2015 4:14 pm




Tianjing

Seine Leute, seine Ränkeschmiede



Jenseits des Xidao-Meeres liegt Tianjing. Das Land unterscheidet sich gesellschaftlich kaum von Minkai: So gibt es auch hier ein striktes Zwei-Kasten-System, welches die Bevölkerung in Diener und Herrscher spaltet. Gleichfalls existiert ein Kaiser, welcher die oberste Autorität des Landes verkörpert.
Das Kaiserreich westlich von Minkai lebt jedoch auf kleinerem Raum, Im Norden und Süden eingekeilt zwischen wüsten Ödlanden und im Westen von mächtigen Gebirgen festgehalten. Und selbst das Land, welches bewohnbar ist, stellt sich als relativ unwirtlich heraus und besteht überwiegend aus Steppe. Es scheint fast, als wolle die Geographie des Lands selbst das Volk von Tianjing an die Küste binden und dort halten.
Ironischerweise ist die Natur zugleich der größte Verbündete der Tianjings. Dazu mehr unter dem Punkt "Magie".
Aufgrund seiner natürlichen Nachteile hat sich Tianjng rasch zur Seefahrer-Nation aufgeschwungen und hält bis heute die offizielle Hoheit über die Gewässer zwischen den Reichen. Diplomatische Beziehungen sind jedoch unterkühlt; insbesondere mit Minkais Sakakabe no kuni, denn die Provinz liebt das Meer auch...
Tianjing und Minkai stehen folglich nicht auf gutem Fuß. Zumal Tianjing zwar schon gut tausend Jahre länger als Reich besteht, wirtschaftlich und wohlständig jedoch von Minkai längst abgehängt wurde. In den Anfangszeiten der Minkai-Besiedelung versuchte Tianjing noch, das entstehende Reich unter seine Kontrolle zu bringen, scheiterte jedoch aufgrund des eigenständigen Geistes der Minkai-Besiedler. Überdies wirkt ihre Art von Magie in Minkai nicht - dies schreckte damals die allzu zaghaften Generäle ab, Minkai in großem Stil anzugreifen.
Dass diese Zaghaftigkeit noch heute besteht, darf bezweifelt werden.

Tianjings Magie ~ Li Qi Pai


Die Magie der Einwohner Tianjings basiert auf den Kraftlinien, welche ihr Reich durchziehen: Sie schöpfen Energie nicht aus ihrem eigenen Körper, sondern aus ihrer Umgebung, und manipulieren diese direkt. Das Wasser erhebt sich auf ihren Befehl, Windstöße blasen nach ihren Wünschen, Feuer tanzt nach ihren Vorstellungen und Erde stampft Mauern aus dem Boden, wenn sie es fordern.
In der Tat, Tianjing kennt lediglich vier Elemente anstelle von Fünf: Wasser, Wind, Feuer und Erde. Weder Holz noch Metall spielen in ihrer Lehre eine Rolle.
Tianjings Li Qi Pai unterscheidet sich signifikant von den Ki-Fertigkeiten Minkais, nicht nur hinsichtlich der Elemente. Bemerkenswert ist auch, dass Li Qi Pai zwar die Umgebung beeinflusst, jedoch niemals den menschlichen Körper, wie es etwa bei Minkais Weg des Metalls der Fall ist. Auch können Gefühle und dergleichen nicht gespürt und Verletzungen nicht durch Erdtechniken behandelt werden.
Man könnte sagen: Minkais Ki zieht Kraft aus dem Körper des Anwenders, und so ist diese Lehre auch in der Lage, den eigenen Körper auf beeindruckende Weise zu beeinflussen. Tianjings Li Qi Pai erlangt Macht aus den Kraftlinien des Landes, und so können sie die Elemente zwar zu weit beeindruckenderen Kunststücken anspornen, andererseits beschränkt sich alle Manipulation auch auf die Elemente allein, nicht auf den Körper.
Westliche Fremde, etwa Gelehrte aus Isketania, bezeichnen die Magie Tianjings auch als Geomantie.

Die Notwendigkeit, auf Kraftlinien vertrauen zu müssen, erschafft ein Problem: Diese Kraftlinien scheinen nur in Tianjing vorhanden - oder zumindest anzapfbar - zu sein. In Minkai ist Li Qi Pai bislang noch nie erfolgreich durchgeführt worden, was zu empfindlichen Machtverlusten führt, sobald Tianjingsche Streitkräfte Minkais Grund und Boden betreten.
Aus diesem Grunde verliefen Tianjingsche Eroberungsfeldzüge nie erfolgreich. So verlegte sich das Reich jenseits des Meeres darauf, Minkai von innen heraus zuzusetzen...


Name: Li Qi Pai [Erde/Wasser/Feuer/Wind]
Typ: Magische Fertigkeit
Steigerbar: Ja
Stats: [0/20]
Einschränkung: Nur in Tianjing nutzbar (oder bis in einer Höhe von 5 Metern über dem Erdboden, dies betrifft den Luftraum als auch mehrstöckige Gebäude)
Beschreibung: Der Anwender bedient sich der Kraftlinien und manipuliert das betreffende Element, sich nach seinen Wünschen zu verhalten. Dabei gilt stets, dass das Element nicht durch Li Qi Pai erschaffen werden kann, sondern bereits vorhanden und in einer Nähe von einigen Schritt sein muss, um manipuliert zu werden.
Obwohl man bei Li Qi Pai keine eigenen Energien aufwendet, sondern sich der Kraftlinien bedient, sind der Elementkontrolle dennoch Grenzen gesetzt. So kostet es je nach Menge und Dauer eine gewisse Konzentration, um die Magie aufrecht zu erhalten. Nutzt man Li Qi Pai in zu großem Rahmen, stellen sich Nebenwirkungen von Kopfschmerz über Nasenbluten bis hin zur Bewusstlosigkeit ein.
Die Kraftlinien müssen stets in Reichweite sein - so verzichtet man in Tianjing in der Regel auf Gebäude, die höher sind als zwei Stockwerke, denn sobald man sich etwa 5 Meter über dem Erdboden befindet, reißt die Verbindung zu den Kraftlinien ab. Dies beschränkt natürlich gleichsam das Fliegen durch Windmanipulation.
Stat-Fähigkeiten:
1-7 Punkte erlauben es, das entsprechende Element in leichter Form zu beinflussen: Die maximal beherrschte Menge entspricht etwa einem Quader mit 50 Zentimetern Kantenlänge.
8-14 Punkte erlauben es, dasentsprechende Element in stärkerer Form zu beeinflussen: Die maximal beherrschte Menge entspricht etwa einem Quader mit 2 Metern Kantenlänge.
15-20 Punkte erlauben es, das entsprechende Element in stärkerer Form zu beeinflussen: Die maximal beherrschte Menge entspricht etwa einem Quader mit 5 Metern Kantenlänge.

Die Fertigkeit Li Qi Pai kan viermal gewählt werden; jeweils wählt man ein weiteres Element.


Weiteres

Tianjings Jinyi Wei


Die Jinyi Wei sind in gewisser Weise Tianjings Antwort auf Minkais Shinobi. Auch sie beherrschen den Wandel im Schatten, die Spionage und das Unterwandern. So wie die Shinobi sich als Drachenschuppen sehen, betrachten sich die Jinyi Wei als Blätter im Sturm, als Vorboten und Begleiter der chaotischen Windböen, welche an Minkais Grundfesten nagen werden.
Sie sind jedoch wesentlich näher an Isketanias Assassinen als an Shinobi. So arbeiten sie mit höchster Autorität: Sie dürfen eigenmächtig Festnahmen durchführen und dazu auch Soldaten Befehle erteilen; sie dürfen sich sogar über Befehle und Gesetze des Reiches hinwegsetzen, wenn es nötig scheint.
In Minkai verbergen sich die Jinyi Wei unter der Bevölkerung und schüren Rebellentum: Sie nutzen ihre Möglichkeiten, um mit großen Mengen an Geld zu arbeiten und stacheln die Dienerschaft dazu an, sich gegen die Unterdrückung durch die Oberschicht aufzulehnen. Dabei sprechen sie gern von der großen Freiheit, der Gleichstellung, einer ominösen Prozedur namens "Öffentlicher Wahl", der Absetzung der Hohen Herren und ganz allgemein von einer besseren Welt, welche sich nur einstellen wird, wenn alles Bestehende von unten nach oben gekehrt wurde. Darüber hinaus flüstern sie unorganisierten Aufständlern ein, sie wären schwer bewaffneten Truppen von Berufsoldaten gewachsen.
Die Jinyi Wei gehen dabei recht behutsam vor. Während sich die Assassinen Isketanias dazu entschlossen, die Ki-Fertigkeiten Minkais zu erlernen und damit ihren Machtverlust im fremden Lande auszugleichen, verfügen nur die wenigsten Tianjing über die Fähigkeit, sich auf ein derartig fremdes Magie-System einzulassen und es effektiv anzuwenden. Es fehlt ihnen die Vorstellungskraft; der Unterschied zwischen Ki und Li Qi Pai ist einfach zu groß.
Aus diesem Grunde müssen sich Jinyi Wei auf das Fädenziehen im Schatten beschränken und nehmen nur höchst selten selbst an Aktionen teil.
Tianjing kurbelt damit eine Rebellion an, ohne selbst an die dabei hochgehaltenen Werte zu glauben. Was sie wollen, ist einzig Chaos.


Tianjings Wuxia


Tianjing verfügt wie Minkai über eine Klasse herausragender Kämpfer, welche die Elite der Oberschicht darstellen. Sie werden Wuxia genannt und entsprechen damit den Samurai. Sie besitzen ähnliche Rechte und Pflichten. Das Tragen eines Daisho ist bei ihnen jedoch eher unüblich - stattdessen widmen sich die verschiedenen Familien einer großen Vielfalt von Waffen. Kampfstäbe und Speere sind hier nicht mit dem Ruf behaftet, Waffen der Fußsoldaten zu sein.

Dem Ronin entspricht dabei der Shaoxia. Shaoxia sind häufig herrenlos und ziehen als Söldner durch die Lande. Gleichsam drückt ihr Name jedoch Respekt aus - wortwörtlich bedeutet er soviel wie "Umherziehender Kampfkünstler, der Hilfe bietet".
In den Augen der Zivilbevölkerung haben Shaoxia häufig einen höheren Stellenwert als Wuxia - sie verkörpern im Grunde die klassische Heldenfigur, die sich für den kleinen Mann auf der Straße einsetzt.
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