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Die Mönche - Heiler, Jäger, Wissenssucher

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Die Mönche - Heiler, Jäger, Wissenssucher

Beitrag von Alter Eremit am Fr Aug 28, 2015 5:03 pm




GUIDE

Die Mönche - Jäger, Heiler, Wissenssucher




Als dritter großer Mitspieler in einem Kastensystem, welches nur zwei Mitspieler vorsieht, stehen die Mönche gleichsam außen vor wie auch mittendrin: Sie sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Gesellschaft und werden von Adel und Dienerschaft gleichermaßen respektiert. Im Grunde gehören sie zur Unterschicht, spüren jedoch nicht dessen schwere Ketten; genausowenig genehmigen sie sich die Vorzüge der Oberschicht. Mönche sind freie Geister, durchschreiten die Welt der Menschen und schauen darüber hinaus in die Welt der Kami und Yokai - Letztere ist ihr wahres Geschäft.

Mönche heiraten nicht und leben in der Regel enthaltsam, sind jedoch nicht streng dazu verpflichtet. In Maßen ist ihnen sowohl der Kontakt zum anderen Geschlecht (auch Frauen können Mönche sein) als auch Alkoholkonsum sowie weltlicher Besitz erlaubt. Übertreiben darf mans nur nicht.



Abstehend von Gewalt bei allen Lebewesen,
Nicht eins von ihnen irgendwie verletzend,
Nicht Sohn sich wünschend, noch Gefährten,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Für Freunde und Vertraute Mitleid fühlend,
Sein Heil verliert man, wenn das Herz gefesselt.
Solch Fährnis in vertrautem Umgang sehend,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Die Drei Kreise



Die Gemeinschaft der Mönche teilt sich in drei Kreise auf: Akanomaru, der Rote Kreis, steht dabei für die Heiler. Aonomaru, der Grüne Kreis, findet sich auf den Roben der Jäger. Konomaru, der Gelbe Kreis, ziert die tintenfleckigen Kleider der Sucher. Erstere sind der weltlichen Gesellschaft am stärksten verbunden, Zweitere treten an den Grenzen der Zivilisation den außerweltlichen Bedrohungen gegenüber, Letztere kapseln sich ab und durchstöbern Schriftstück um Schriftstück auf ihrer ganz eigenen Jagd - nach Wissen.
Viele Mönche spezialisieren sich und treten einem der Drei Kreise bei. Dies muss jedoch nicht zwingend der Fall sein. Wenn es um Aufträge geht, kann man bei entsprechenden Fähigkeiten für alle Drei Kreise tätig sein.



Wie breit gewachsener Bambus sich verwickelt,
So ist die Neigung auch zu Weib und Kind.
Wie Bambus-Sproß, der unverwickelt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

So ungebunden wie das Wild im Walde,
Das, wie es ihm beliebt, um seine Nahrung geht,
Als weiser Mensch, bedacht auf seine Freiheit,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.


Erster Kreis

Akanomaru - Die Heiler



Akanomaru-Tempel finden sich in jeder größeren Stadt des Reiches, wo sie sich in aller Regel im Kreis der Diener niederlassen. Der Haupttempel der Heiler jedoch residiert in der Provinz-Hauptstadt Sakakabe.
Die Mönche dieses Kreises verwenden in allererster Linie Erd-Oni, denn sie machen sich deren heilerische Fertigkeiten zunutze. Sie arbeiten mit Edelsteinen, Salzen, Salben und Tinkturen, Kristall-Nadeln, Amuletten, Heilbädern und mehr.
Darüber hinaus interessieren sich die Mönche von Akanomaru auch für die Allgemein-Medizin. Sie sind häufig auf der Suche nach neuen Behandlungsmethoden und unbekannten Heilkräutern. Häufig beherrschen sie daher auch klassische Shinobi-Techniken wie Dim Mak oder Dokujutsu.

Akanomaru-Mönche sind grundsätzlich neutral eingestellt; ihre Flagge mit dem roten Kreis stellt auf jedem Schlachtfeld eine Art Ruhepol dar, der niemals angegriffen wird. Zumindest in der Theorie. Ihre Unparteilichkeit wurde ihnen in früherer Zeit schon von so manchem Feudalherren krumm genommen. Einzig der Umstand, dass im Grunde keine Stadt ihr Tun entbehren kann, bewahrte die Mönche davor, mit dem Schwert zur Zusammenarbeit - und zur unterlassenen Hilfeleistung - gezwungen zu werden.



Wenn einen weisen Freund man findet,
Als Weg-Gefährten, edel lebend, kraftvoll,
Jedwede Widrigkeiten überwindend,
Mag wandern man mit ihm, beglückt und achtsam.

Wenn keinen weisen Freund man findet,
Als Weg-Gefährten, edel lebend, kraftvoll,
Gleich einem Fürsten, der besiegtes Land verläßt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.


Zweiter Kreis

Aonomaru - Die Jäger



Die Aonomaru-Mönche sind die Jäger der Yokai. Ihre Hauptquartiere finden sich in den Grenzregionen des Reiches, im Westen Sakakabes und im Norden Odas. Während die meisten Vertreter ihrer Klasse Kampfstäbe tragen, bevorzugen Aonomarus Blankwaffen und tragen oftmals sogar volle Rüstung. Wählen sie Oni, handelt es sich dabei häufig um Metall- und Feuer-Oni, wobei Letztere von besonderer Wichtigkeit sind. Immerhin gilt es, im Angesicht eines tobenden Ungeheuers die Moral zu stärken und eine ruhige Hand zu beweisen, während man einen Schutzkreis zieht. Diese Mönche kämpfen ebenso sehr mit Papier, Tinte und Kreide, wie sie es mit Eisen und Stahl tun.

Aonomaru sind jedoch nicht nur die schlimmsten Feinde der Yokai. Mit einigen Wesenheiten, die zu mächtig sind, um sich mit ihnen anzulegen, schließen sie Verträge ab. Sie sind folglich auch Diplomaten, wenn man so will, und handeln Abmachungen mit den Yokai aus, beispielsweise mit der Spinnenkönigin im Seseragi-Wald oder den "menschenfreundlichen" Clans der Tengu, Kitsune etc..
Gerüchte besagen, auch die Zwillingsdrachen Ihaimaru und Namimaru, bislang offiziell nie gesehen, stünden bei ihnen unter Vertrag. Beweisen konnte dies bislang jedoch niemand, und nur die höchsten Ränge kennen die Wahrheit.



Nicht lüstern und nicht listig, nichts erdürstend,
Nicht schroff, von Leidenschaft geläutert und vom Wahn,
Sehnsucht nach irgend etwas in der Welt nicht hegend,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Die Fesseln alle auseinander sprengend,
Wie Fisch im Wasser durch das Netzwerk bricht,
Wie zu dem Ausgebrannten das Feuer nicht zurückkehrt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.


Dritter Kreis

Konomaru - Die Wissenssucher



Die Konomaru-Mönche sind weniger Abenteurer und viel eher Archivare: Sie sind für zahlreiche Bibliotheken im ganzen Reich verantwortlich. Dabei widmet sich ein jeder Mönch zumeist zwei oder drei speziellen Gebieten, denen er sich mit aller Leidenschaft widmet. Und dabei kann es sich um Vielerlei drehen, von Kräuterkunde über Kriegshandwerk bis hin zu den Leben berühmter Poeten und Herrscher.
Konomaru-Mönche sind Bücherwürmer. Gehen sie auf Wanderschaft, geschieht dies meist nur, um sich mit anderen Mönchen zu treffen und in nächtelangen Debatten Wissen auszutauschen, oder um Einblicke in Chroniken und Schriftrollen zu werfen, die sie gerade nicht zur Hand haben.
Ab und an besuchen sie natürlich auch Menschen, um deren Lebensgeschichte niederzuschreiben - dies tun insbesondere optimistische Mönche, welche glauben, sie hätten einen neuen Großen Feldherren vor sich (der gerade durch die Wirrungen der Pubertät geht, irgendwann aber die Aufmerksamkeit wert sein wird...).

Die Konomaru-Mönche sind darüber hinaus Lehrer - wobei sich zu wenige Mönche dieser Aufgabe widmen, um den Analphabetismus im Lande wirklich zu bekämpfen, doch immerhin gibt es da und dort umherziehende Lehrer, welche den Kindern der Bauern beibringen, wie man richtig zählt und dergleichen.



Dem Löwen gleich, den Lärmen nicht erschrickt.
Dem Winde gleich, der nicht am Netze haftet,
Dem Lotus gleich, der unbefleckt vom Wasser,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Gleichwie der Löwe, sieghaft durch die Kraft der Zähne,
Der Fürst der Tiere, als ein Herrscher lebend,
Entlegene Lagerstätten sich erwählt,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Das Gieren, Hassen lassend und den Wahn,
Die Fesseln alle auseinander sprengend,
Kein Fürchten kennend, wenn das Leben endet,
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.

Bedacht auf ihre Zwecke schließen sie sich an und dienen.
Die nicht bedacht auf Zwecke, solch Freunde sind heut selten.
Unreine Menschen, - gut verstehn sie eigenen Vorteil!
Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.
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Alter Eremit
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